Wenn die Strasse zur Skipiste wird

<p>Das St. Moritz City Race fand bereits zum vierten Mal statt. Glühwein, Live-Musik und Skispektakel sorgten für eine gute Stimmung beim vorwiegend einheimischen Publikum. Macht der Anlass auch aus touristischer Sicht Sinn?</p>
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Macht das St. Moritz City Race aus touristischer Sicht Sinn?

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<br />Das Klicken, wenn man anfangs Winter zum ersten Mal wieder seine Skischuhe in die Bindung drückt, lässt einem ein Kribbeln überg den Rücken laufen. Das gilt vor allem für jene Mutigen, die das nicht diskret auf dem Berg machen, sondern zuoberst auf einem wackeligen Gerüst und vor einem johlenden Publikum. Für viele Einheimische gehört dieses mulmige Gefühl inzwischen zum fixen Jahresprogramm, denn das<br />St.Moritz City Race fand am vergangenen Wochenende bereits zum vierten Mal statt. Dieses Jahr war das Klick-Gefühl, das einem sagt, nun gibt es kein Zurück mehr, für viele wohl noch etwas mulmiger als die Jahre zuvor. Denn die neue Startrampe vom Dach des Parkhauses Quadrellas sah von oben richtig steil aus und die Piste extrem eng. <br />Die insgesamt 51 Dreierteams liessen sich von diesem Anblick nicht einschüchtern und nahmen den eng gesteckten Parallelslalom beherzt und mit vollem Einsatz unter die Skier. Gefahren wurde am Freitag- und Samstagabend in total vier Kategorien. Jung und Alt, Skilehrer und Skiprofis sowie zahlreiche Prominenz nahmen am City Race teil.<br />Beim «Firmen Open» am Freitag siegte das Team «Gini‘s Haustechnik» mit Steivan Planta, Thomas Wolf und Alberto Gini. In der Kategorie Jugend, Familien &amp; Fun waren die «Superheroes in Training» die Schnellsten (Sandro Hauser, Gregorie du Pasquier, Julian Vogelsang). In der Wertung der Promi-Teams gewann das Team «Kjus» mit den ehemaligen Skirennfahrerinnen Karin Roten und Michaela Gerg sowie Valeria Holinger. Und nicht zuletzt wurde am Samstagabend auch ein Freestyle-Contest ausgetragen. Die beste Show lieferte das Team «Dumme Kinder» mit den einheimischen Snowboardcracks Luca, Men und Weli.<br />Am Sonntag war die Piste zum Schlitteln freigegeben, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Für eine ausgelassene Stimmung beim zahlreich erschienenen Publikum sorgte zusätzlich eine Modeshow im Zielraum und die Live-Musikbands auf der Hauser-Terrasse.<br />Die Oganisatoren zeigen sich zufrieden: «Nach den vielen positiven Reaktionen mit dem attraktiven Start und der neuen Streckenführung sowie Open-Air-Konzerten blicken wir zuversichtlich in die Zukunft». <br /><br /><br /></p>

Kommentare

Ich stell mit grossem Interesse dieses Jahr wieder fest wie dieses Event immer nur den Gleichen zu Gute kommt. Sei es die Bewirtschaftung in der Zielgerade oder der eine oder andere Gluehweinstand der auf einmal von jedem x-beliebeingen (der selbstverstaendlich ueber gute Beziehung zur Gemeinde verfuegen sollte da sonst beispielsweise der Zielgeradenbewirtschafter ein Veto einlegen koennte..) betrieben werden kann. Es profitieren die Altbekannten, Tourismus wird nicht angelockt, ergo ist dies ein Event welches eigentlich der Bevoelkerung und Geschaeften, selbst in der direkten Umgebung nicht zu Gute kommt.
Stimme obigem Kommentar 100% zu. Das Marketing hat zuviel Geld zur Verfügung.

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