Die Leitlinien sind von einer breit abgestützten Kommission unter der Leitung der kantonalen Integrationsdelegierten Patricia Ganter erarbeitet worden, wie die Exekutive am Freitag mitteilte. Das Werk richtet sich an alle mit Integration konfrontierten kantonalen und kommunalen Behörden sowie an andere relevante Akteure.
Die Kommission sieht fünf Bereiche, in welchen Integrations-Aktivitäten prioritär durchgeführt werden sollen. Es handelt sich um die Förderung der sprachlichen und interkulturellen Verständigung, die Informationsvermittlung, die Bildungspolitik, die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung.
Die Behörden sollen auf Interkulturalität sensibilisiert werden und ihre Leistungen jedermann gut zugänglich machen. Von der Wirtschaft wird erwartet, dass sie ihre soziale Verantwortung wahrnimmt und für ihre ausländischen Mitarbeitenden berufliche Perspektiven schafft. Und die Bildungspolitik soll Voraussetzungen für den Erfolg in der Schule und den Einstieg in die Berufswelt schaffen.
Neben diesen allgemeinen Strategievorgaben enthalten die Leitlinien auch konkrete Vorschläge. So sollen Schulen die Zusammenarbeit mit fremdsprachigen Eltern verstärken und fremdsprachige Jugendliche beim Übergang in die Berufswelt mehr Unterstützung erfahren. Im Schul-, Sozial- und Gesundheitswesen wird der verstärkte Einsatz interkultureller Übersetzer empfohlen. (
Autor: sda
Foto: pixelio.de/Dieter Schütz















Neuen Kommentar schreiben