Grenzwachtkorps stellt sich neu auf

Auf den 1. November optimiert das Kommando der Grenzwachtregion III (St. Gallen, Fürstentum Liechtenstein, Graubünden) seine Strukturen. Im Engadin wird laut Mitteilung der gesamte Grenzraum in einer Dienststelle mit Sitz in Samedan zusammengefasst.

Das Ziel der Restrukturierung sei es, die personellen Kräfte zu konzentrieren, um flexibler in der regionalen und nationalen Schwergewichtsbildung zu werden, schreibt die Eidgenössische Zollverwaltung in ihrer Medienmitteilung. Im Rheintal wird die Anzahl der Grenzwachtposten von vier auf drei reduziert, im Fürstentum Liechtenstein gibt es noch eine Dienststelle. Die Standorte der Einsatzzentrale und des Regionenkommandos in Chur sowie des Verbindungsbüros in Schaanwald-Tisis bleiben unverändert. Die Anpassung der Besetzungszeiten habe keinen Einfluss auf den Grenzübertritt von Personen oder Privatwaren, heisst es weiter. So können Reisende ausserhalb der Abfertigungszeiten oder auf den nicht besetzten Grenzübergängen ihre Waren auf Formularen der Anmeldeboxen am Grenzübergang selbst deklarieren.

Zum Standort Samedan gehören:

• Team 1: Grenzübergang Martina; Raum Samnaun, Unterengadin Grenze bis Scuol
• Team 2: Grenzübergang Müstair; Raum Münstertal inkl. Umbrailpass
• Team 3 und 4: Grenzübergänge La Drossa, La Motta; Engadin Airport; Raum Prättigau, Unterengadin exkl. Scoul, Ofenpass, Oberengadin, Puschlav ab La Rösa, Rheinwald, Misox; erweiterter Grenzraum gemäss Kan-tonsvereinbarung
• Team 5: Grenzübergang Campocologno; Bahndienst; Raum Puschlav Grenze bis la Rösa
• Team 6: Grenzübergang Castasegna; Raum Bergell
• Team 7: Spezialistenteam

(pd)

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