Grosse Olympia-Umfrage Oktober

Am 3. März entscheidet sich, ob Graubünden für die Olympischen Winterspiele 2022 kandidieren soll. Der Abstimmungskampf läuft, Gegner und Befürworter kreuzen die Klingen. Machen Sie jetzt mit bei der grossen Olympia-Umfrage, Teil zwei.

Unterstützen Sie am 3. März die Kandidatur St. Moritz/Davos für die Olympischen Winterspiele?

Die Olympia-Umfrage läuft seit September und wird jeweils am Monatsende abgeschlossen. Die jetzt aufgeschaltete Umfrage bleibt bis am 31. Oktober aktiv. Nehmen Sie daran teil, stimmen Sie ab und diskutieren Sie im Online-Forum mit. Im September haben über 2000 Personen abgestimmt. 50 Prozent der Stimmenden (1015 Stimmen) würden sich Wissensstand heute gegen eine Kandidatur aussprechen. 49 Prozent (993 Stimmen) dafür. Nur zwei Prozent geben an, sich heute noch keine Meinung gebildet zu haben.

Kommentare

Landschaft und Boden gehören zu unseren wertvollsten und schönsten Gütern in der Schweiz. Das geben wir sicher nicht für ein kurzes Spektakel her. So gedoppt sind wir nicht in der Schweiz.
Wenn man vor hundert Jahren auch zu allem NEIN gesagt hätte, würden wir im Engadin immer noch von Wurzeln und Beeren leben. Das Engadin muss sich weiterentwickeln denn nicht alle jungen Engadiner wandern gerne nach Zürich aus! Diese Chance müssen wir packen - ganz klar JA zu Olympia! und liebe Kritiker, bezüglich Bauten und Natur - bitte erst informieren bevor man in die Tasten haut!
Was nützt dem Engadin die schöne Berglandschaft, wenn niemand mehr im Engadin leben kann? Die SP und die Grünen wollen aus dem Engadin ein Museum machen. Ich aber möchte dort leben. Und dafür brauche ich eine Arbeit. Diese Zukunft sehe ich in Graubünden nicht. Ich wohne in einem Kanton der von Subventionen lebt. Tourismus, Landwirtschaft: alles Geld kommt vom Bund. Wie soll das weitergehen? Was die Gegner auch nicht verstehen: das Geld das für Olympia gebraucht wird kommt ja IN den Kanton, es wird investiert und nicht ausgegeben. Zudem habe ich diesen Sommer 4 Wochen in London verbracht und es war die zweitschönste Zeit meines Lebens. An erster Stelle steht immer noch die Ski WM 2003. Unglaublich wie sich das Engadin da präsentiert hat, wie es unser Tal stolz gemacht hat. Die Voluntaris tragen noch heute ihre Jacken. So soll es sein!
Hoi, dann schasu doch jetzt mal nach 9 Jahren, was ist! Die Weltcuprennen im Dezember sind zur 200-Zuschauergala mutiert, die freie Bergbahn der Hotelketten muß nun der Tagesgast bezahlen und ihr "Jungen" könnt auswandern--erst recht, wenn bis 2022 das Engadin als Baugrube und anschließend als Schuldenregion größte Aufmerksamkeit macht.
Der Eventkonsumierer ist ein flüchtiger Gast. Die einmalige Landschaft zieht nach St. Moritz. Wird die nicht schöner, ist die Liebe des Gastes enttäuscht.Moloch Olympia,Verschone mia cara engiadina.
Wenigstens ist er ein Gast.
Hier sind vier Gründe, weshalb weniger Leute kommen: 1) Zu teure Skipässe, können sich nur noch wenige leisten. 2) In der Zwischensaison wirkt das Oberengadin verlassen: Geschäfte, Restaurants, Bars alles zu, Fensterläden überall geschlossen. 3) In den letzten Jahren hatte man das Gefühl, man setze hauptsächlich auf den Jetset-Tourismus in St.Moritz. Und da gingen Normalbürger folglich lieber nach Scuol, Obersaxen, Vals etc. 4) Die Grösser-Schneller-Mehr-Mentalität funktionierte in den 70ern und 80ern, heute gibts einen Gegentrend. Die Menschen schätzen die Ruhe in der Natur. Und dass jetzt ausgerechnet das mondäne St.Moritz mit "kleinen, ökologischen" Spielen wirbt, nehmen viele Leute nach all dem grenzenlosen Wachstum der letzten Jahre als Scheinheiligkeit wahr. Einerseits können sich immer weniger Einheimeische das Leben im O'Engadin leisten, aber wenns um Grossanlässe geht, will man vorne dabei sein. Das geht einfach nicht auf.... Ich bin weder Grüner, noch SP-ler, ich bin Realist!
Scheinbar, wenn man der Umfrage glauben schenkt, bevorzugen es die St.Moritzer einmal mehr lieber nichts zu tun. Die Gäste kommen von ganz allein. Das war einmal. Heute kommen sie ganz einfach nicht mehr. Nur wurde das noch nicht so richtig bemerkt.
Vier Gründe, warum die Gäste nicht mehr kommen: 1) Überteuerung, wer kann sich solch teure Skipässe noch leisten? 2) Man hat das Gefühl, in den letzten Jahren setzte man hauptsächlich auf den Jetset-Tourismus. Und dass dieser viele Normalbürger anwidert, versteht sich von selbst. 3) Es hat sich länst herumgesprochen, dass St.Moritz bzw. das Oberengadin neben der Hochsaison jedesmal ausstirbt. Bis auf wenige Ausnahmen fast alles geschlossen: Restaurants, Geschäfte usw. Man hat dann jeweils das Gefühl, als Gast nicht wirklich willkommen zu sein. 4) Die Leute haben genug von der ausufernden Spekulationsbauerei! Fazit: Olymp. Spiele wären ein Anlass, um noch mehr Leute vom Engadin möglichst fern zu halten. Eine einfache Methode, das alles herauszufinden: Man sucht das Gespräch mit ehemaligen Gästen.
Hört erstmal Gian Gilli zu. Er sagte, dass alles geplant ist und man auch viel weiter als nur 2022 schaut... GRAUBÜNDNER GEBT EUCH EINEN RUCK UND STIMMT JA
Warum sind alle Gegner so voreingenommen? Lassen wir uns die Chance einer Kandidatur nicht entgehen. Das ist sehr gut investiertes Geld. Die Steigerung des Bekanntheitsgrades und vor allem der Wille gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten werden das Engadin und Davos weiterbringen. Deshalb ja zur Kandidatur und ja zu Olympia GR 2022!!
Warum sind hier alle Befürworter so naiv?!! Merkt doch endlich was sich hinter den schönen Worten verbirgt. Hier wollen ein paar wenige das grosse Geld machen!! Auf Kosten der einfachen Bürger. Wir sitzen dann in der Tinte. Die ganzen Natur- und Imagephrasen sind nur Werbung! Olympia beutet Profit für ganz ganz wenige, die sich dann sicher nicht um die Nachwehen kümmern werden. Merkt das endlich.
Wie Gian Gilli und die Organisatoren mit Unweltverbänden wie Lej da Segl umgehen, finde ich mehr als fragwürdig, angesichts der Tatsache, dass man die doch so schöne, heile Bergwelt ins Zentrum rücken will... Auch die Reaktion des Seco irritiert. Dieses ist offenbar auch nicht so überzeugt vom wirtschaftlichen Nutzen, wie die Rundschau berichtet. Mir fällt es schwer, den schönen Worten Glauben zu schenken.
Ich kann die Gegner der Olympiade sehr gut verstehen. Aber ich selber muss sagen, wenn sich schonmal die Chance ergiebt so einen Event zu hosten, bin ich gerne bereit dazu. Diese Chance wird sich uns kein zweites Mal ergeben. Deshalb ein klares JA ZUR OLYMPIADE 2022
Das vor allem die SP dagegen ist, ist ja kein Wunder. Diese möchte dieses Geld lieber " sozial" einsetzen, natürlich erwirtschaftet durch weitere Steuern, bezahlt vom Mittelstand.
Der Nutzen ist nicht von langer Dauer. Der Belastung hingegen bleibt. Ein "Nein" ist aus wirtschaftlicher unf ökologischer Sicht sinnvoll. Welche Touristen würden noch ins Engadin kommen, wenn dieses zu einer Riesenbaustelle wird. Ich bin treuer FDP-Wähler und werde Nein stimmen. Weil ich etwas weiter denke als nur bis 2022!
Alle Kritiker haben Angst vor neuem.... aber wenn dann die Olympiade stattfindet dann sind die Kritiker die ersten, die Ihren späteren Enkelkinder mit stolz erzählen: Ich war dabei!! JA ZU OLYMPIADE 2022
NEIN! Man wird den Enkelkindern einst sagen müssen: "Ich habe den Arvenwald einst noch geniessen können, da wo jetzt eine vierspurige Strasse durchführt. Ich habe an jenem Ort, wo jetzt das Eissstadion mit 25000 Plätzen steht, noch erlebt, wie der wunderschöne Stazersee im Sonnenlicht glitzerte. Den gibts nicht mehr. Mein Kind, hier bei dieser Grossüberbauung war einst eine grüne Wiese. Wir haben darauf Fussball gespielt, grilliert, oder das Nichtstun genossen. Aber weisst du, wir haben damals einen riesigen Fehler gemacht: Wir haben die Winterspiele durchgeführt. Wir sind auf die Organisatoren reingefallen! Die haben uns hinters Licht geführt! Es tut mir leid, dass ihr in einer solch verschandelten Natur leben müsst." Das will ich meinen Kindern und Enkeln AUF KEINEN FALL SAGEN MÜSSEN! Darum Nein, Nein und nochmals NEIN!!!
Eine pesimistische Einstellung noch und noch.... Man kann auch davon profitieren... Die Geschäfte haben höhere Umsätze und auch St. Moritz wird davon profitieren. Viele Anlagen existieren schon und werden sowieso erneuert. Die Einwohner würden ALLE in den Bann der Olympiade hineingezogen.. man muss auch mal an die Sporttalente denken, die von einer solchen Olympiade unglaublich fest profitieren könnten. Ihre Kinder und Enkel würden Ihnen wenn Sie von Olympia erzählen gespannt zuhören und auch hoffen, das die Olympischen Spiele dort stattfinden. Das meiste, das gebaut wird, würde nachher wieder zurückgebaut und weiter verwendet... JA ZUR OLYMPIADE 2022
Damals vor einigen Jahrzehnten, als Adolf Ogi die Olympiade ins Berner Oberland bringen wollte, hatten wir Touristiker uns erfolgreich gegen dieses Ansinnen gewehrt. Schon damals fand man, es müsste zuviel Infrastruktur erstellt werden, die man nachher nicht mehr betriebswirtschaftlich rentabel nutzen kann. Und nun die Olympiade im Engadin und Davos? Nein danke! Ist es nicht so, dass es etlichen Politikern nun sehr gelegen kommt, sich für dieses Projekt zu engagieren, da sie sonst keinen Leistungsausweis vorzuweisen haben. Nun haben viele das Gefühl, mit der Olympiade seien viele Probleme zu beheben. Das ist Augenwischerei, denn viele dieser Probleme sind entstanden weil man verschlafen hat, rechtzeitig zu handeln. Schon vor 30 Jahren hätte man im Engadin beginnen müssen, langfristige Projekte in Angriff zu nehmen, darunter wären neue touristische Infrastrukturen (z.B.regionale Sportanlagen) sowie der Erhalt bestehender Anlagen sinnvoll gewesen....Zu meinen, eine Olympiade wäre jetzt das Heilmittel für alles ist ein Trugschluss. Deshalb: ein klares NEIN!
In Victoria litt man auch nicht unter dem imensen Verkehr zwischen Vancouver und Whistler. Auf Vancouver Island war heile Welt. Und das mit dem "wenn die Olympische Fakel eintrifft, verstummen die Kritiker" hab ich damals in der Nähe von Vacouver ganz anders wahrgenommen!! Und einmal mehr: Kanada und die Schweiz lassen sich nicht vergleichen. In British Cloumbia haben die Platz, den wir uns hier nur erträumen können. Olympia 2022 in St.Moritz würde das Engadin in den totalen ökonomischen und ökologischen Ruin treiben. Darum auf jeden Fall NEIN!
Ich kenne noch keinen einzigen Austragungsort von Olympischen Spielen der in einen ökonomischen und/ oder ökologischen Ruin getrieben wurde. St. Moritz hatte bereits einmal Olympische Spiele und ich denke, den Bekanntheitsgrad verdankt es bestimmt zu einem Teil den damaligen Spielen.
Bravo, genau richtig formuliert! Besser kann man es wohl kaum formulieren! Nicht nur Davos würde im Schuldenberg versinken auch der ganze Kanton Graubünden wäre hoch verschuldet und dies kann sicherlich in keinem Interesse sein für nur ein paar Tage olympisches Feuer! Und nur die Asche und der Schuldenberg wäre von längerer Dauer!! Somit auch von mir ein ganz klares Nein!!!!!!!!!!!!!
Spätestens wenn das Olympische Feuer in der Schweiz eintrifft werden die letzten Kritiker verstummen! Die Schweiz wird zu einer Einheit zusammen wachsen wie man es noch nie gesehen hat! Ich durfte dass in Victoria (Vancouver Island) selber vor 3 Jahren miterleben. Mit jedem Eiheimischen mit dem ich gesprochen habe im Vorfeld war gegen Olympia, bis am Tag an dem die Olympische Fackel in Victoria, der erste Station des Olympischen Fackellauf eintraf. Von diesem Tag an hat man nur noch positive Reaktionen zu Olympia gehört! Die Vorfreude war plötzlich überall spürbar! Das Olympische Feuer hatte eine magisch kraft die ganz Kanada zu einer Einheit zusammenschweisste! Die Schweiz sollte dringend wieder mal zu einer Einheitlichen Nation zusammenwachsen! Darum Lieber Gian Gilli bring uns das Magische Feuer nach Graubünden! Die Schweiz braucht es dringender denn je!!!

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