Hubertusfeier 2012

Zu Ehren des St. Hubertus und um die Hochjagd feierlich ausklingen zu lassen, treffen sich die Weidmänner und -frauen im Oberengadin zur jährlichen Hubertusfeier in St. Moritz.

Die Hochjagdsaison für dieses Jahr ist Ende September zu Ende gegangen. Am vergangenen Sonntag trafen sich Jäger und Jagdinteressierte aus dem Engadin in der Kirche St. Karl in St. Moritz, um die Jagdzeit feierlich abzuschliessen. Die Hubertusfeier findet jedes Jahr im Herbst zu Gedenken des St. Hubertus – Jagdheiliger und Schutzpatron der Jäger – statt. An der Feier werden die erlegten Tiere gewürdigt und die Jagderfolge gedankt. Das Fest besteht aus einem Umzug durch St. Moritz, einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Karl sowie anschliessender Festwirtschaft mit Musik hinter der Kirche.
Die ersten Gäste versammelten sich am frühen Sonntagmorgen unter strahlend blauem Herbsthimmel beim Hotel San Gian. Dort beginnt der Zug mit einem beschmückten Wildwagen Richtung katholische Kirche St. Karl. Auf dem Wagen ruhen die erlegten Tiere: Ein Hirsch, ein Steinbock mit Steingeiss, zwei Gämse, ein Hase und ein Rehbock. Die Ankunft des Wagens, auf dem die eigens dafür präparierten Tiere ausgestellt sind, wird feierlich von der Jagdhornbläsergruppe «Colani» begrüsst. Der etwa einstündige ökumenische Gottesdienst, stand ebenfalls im Zeichen der Jagd. Die Jagdhornbläser und der Männerchor «Coro Nivalis» begleiteten den Anlass musikalisch. Danach standen die Festzelte offen für alle, welche die diesjährige Hochjagd mit traditionellen Jagdgerichten, Musik sowie Getränken ausklingen lassen wollten und man konnte sich – unter anderem – über Jagderlebnisse und -abenteuer austauschen.

Kommentare

Bin mal gespannt, ob da mal ein Wolf oder Bär auf dem Wildwagen liegen wird!

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