Soll Graubünden kandidieren?

Mi, 07. Dez. 2016

Am Dienstag hat sich der Bündner Grosse Rat deutlich dafür ausgesprochen, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 12. Februar über einen Brutto-Verpflichtungskredit für eine Kandidatur für Olympische Winterspiele 2026 abstimmen sollen. Wie ist Ihre Meinung heute? Stimmen Sie ab!

Soll Graubünden kandidieren?

Kommentare

Die Profiteure dieser Veranstaltung wären wie immer schon im Engadin die Baufirmen und Immobilienmakler. Die Gier ist ein Luder und daher zu bekämpfen. Nein zu Olympia 2026
Im Jahre 2006 fanden die olympischen Winterspiele in Turin statt, es entstanden gewaltige Mehrkosten die der Steuerzahler berappen musste. 2010 Winterspiele Vancouver, Mehrkosten 1 Milliarde. 2014 Spiele in Sotchi, wurden im 2007 12 Milliarden budgetiert 3 Jahre später waren es schon deren 30 Milliarden. Schlussendlich kosteten die Spiele über 50 Milliarden. Einzig und alleine sind es Baufirmen und Immobilienmakler die von den Aufträgen profitieren. Die Bauruinen und die Mehrkosten darf die Bevölkerung tragen.
Graubünden soll sich nicht mehr verschulden.
Also Graubünden darf ruhig etwas ausgeben. Graubünden war 2015 der Kanton mit dem grössten Netttovermögen pro Kopf in der Schweiz! Es betrug ganze ca. 6500 Franken.
Das internationale wort des Jahres passt eigentlich noch ganz gut zur Olympiadepatte... "Die Oxford Dictionaries haben das Wort «post-truth» (postfaktisch) zum internationalen Wort des Jahres 2016 gewählt. Das teilte der Verlag am Mittwoch auf seiner Webseite mit. Das Adjektiv beschreibe Umstände, in denen die öffentliche Meinung weniger durch objektive Tatsachen als durch das Hervorrufen von Gefühlen und persönlichen Überzeugungen beeinflusst werde, heisst es in einem Auszug aus dem Wörterbuch." Auf dass die objektiven Tatsachen nicht gänzlich von den Emotionen erdrückt werden.
Vor drei Jahren schon wollten die Engadiner die erhoffte Bundesmilliarde an Subventionen nicht mit Davos/Laax/Flims/Chur etc. teilen. Was ist darauf passiert? Drohgebärden von Engadiner Firmen und Bergbahnen gegenüber sogar Firmen in Restgraubünden und Chur. Seither gehört sogar Chur zum Unterland. Ob eine neue Abstimmung so wohl gut heraus kommt?
Wenns die Schweiz sein soll, dann das Wallis. Der Kanton wurde bei der Vergabe der Spiele betrogen, diese gingen nach Turin. Das IOC hat gute Arbeit geleistet, Geld regiert die Welt. Wielviele Sportruinen stehen in Turin ( Bobbahn usw.)? Ich bin ein Wallis-Fan.
Der hohe Nein-Stimmen-Anteil lässt darauf schliessen, dass es vielen Engadinerinnen und Engadinern immer noch zu gut geht. Ruht Euch bloss auf den alten Lorbeeren aus, bis gar niemand mehr kommt. Zum Glück verdiene ich mein Geld nicht im Tal.
Also für mich wäre es ein Grund, NICHT ins Engadin zu fahren, wenn dort so eine unsägliche Monsterolympiade inszeniert würde.
Es geht uns allen sehr gut. Und da ich befürchte, dass es uns nach einer Olympiade wegen den horrenden Schulden, die übrigbleiben werden, bedeutend schlechter gehen wird als heute, werde ich nein danke stimmen.
Nein... hatten wir doch schon vor 3 Jahren....
Ja unbedingt!

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