Soll Graubünden kandidieren oder nicht?

Mi, 18. Jan. 2017

Das Olympia-Projekt sei nachhaltig und werde die Wirtschaft in Graubünden ankurbeln, sagen die Befürworter von Olympia 2026 in Graubünden. Nicht finanzierbar und viel zu gross, argumentieren die Gegner anlässlich der Podiumsdiskussion der EP/PL und RTR in Pontresina. Was sagen Sie?

Soll Graubünden für «Olympia 2026» kandidieren?

Kommentare

Die Antwort ist ganz einfach: Das Engadin eignet sich nicht eine so große Masse Menschen wie sie bei olympischen Winterspielen von Ort zu Ort hin und her bewegt werden müssen und sollen. Es gibt eine Linie über St. Moritz Bad rein und raus in Richtung Silvaplana, Sils, Maloja und über den Julier u.a.; und auch nur eine weitere Linie in Richtung Unterengadin ( wenn man die Strasse an der Bobbahn als nicht massenverkehrstauglich ausschließt); auch der Abzweig nach Pontresina und über den Bernina bringt wenig, da diese Straße nur ein Ast aus der vorherigen Linie ist Fazit: Nur mit riesigen Erdarbeiten und Veränderungen an der Landschaft lassen sich die Verkehrsströme in den Griff bekommen! Wer möchte solche Eingriffe in diese Struktur der einmaligen Landschaft des Engadin ?! Ich - auch wenn ich seit über 40 Jahren nur regelmäßiger ausländischer Gast im Engadin bin, auf jeden Fall nicht !!!!
Wieviele Online Abstimmungen über Olympia will man noch machen???
Nachhaltig? Wirtschaftlich? Wer nach der WM in Brasilien und den Olympischen Winterspielen in Sotschi wirklich daran glaubt, lebt wohl im Traumland! In Salt Lake City und Turin verfallen die Sportstadien, die öffentliche Hand leidet immer noch unter den extremen Ausgaben. Wollen wir im schönen Graubünden ein Loch ohne Boden öffnen, damit sich einige Politiker und Bauherren gut fühlen? NEIN zu überteuerten Spielen!

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