Kulturgesetz verabschiedet

| Mi, 15. Feb. 2017

Nach zweitägiger Beratung hat der Bündner Grosse Rat das neue Kulturgesetz zu Ende zu beraten und mit 98:7 Stimmen angenommen. Offen bleibt jedoch die Finanzierung. Ein Rahmenkredit von zwölf Millionen Franken wurde abgelehnt. 

Kommentare

Kultur versteht sich nicht von alleine, sie kann dort entstehen wo ihr Nährboden gegeben wird, ob dieser reich oder karg ist . Kultur hat es immer gegeben und wird es immer geben. Nur wie sie sich entfalten und entwickeln kann ist sehr abhängig aus welcher Schöpfungskraft sie sich entwickeln kann und wofür. Je freundlicher ein Umfeld es ihr erlaubt an der eigenen künstlerischen Ausdruckskraft zu arbeiten umso besser. Leider ist das Verständis für die Wertschöpfung der Kultur bei vielen Grossrätinnen und Grossräten sehr klein. Vergessen ging dabei ein ganz wichtiger Ansatz , nämlich, dass eine gesunde kulturelle Basis jeder Gesellschaft Voraussetzung ist für eine gesunde Wirtschaft – und nicht umgekehrt. Aus der Kultur entsteht viel Innovation. Innovation und neue Ideen werden derzeit rundum gefragt, doch da wo sie entstehen, wird nicht hingeschaut. Das neue Kulturgesetzt ist ein lauwarmes Bekenntnis zu unserem Kulturkanton. Schade, eine verpasste Chance und zurück bleibt die Frage: ja, wo will der Kanton Graubünden zukünftig wirklich hin?

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