Maut und Ganzjahresbetrieb an der Forcola?

| Mo, 22. Mai. 2017

Kaum ist das von der Bündner Regierung beschlossene Verkehrsregime an der Forcola di Livigno eingeführt, kommt von italienischer Seite ein Gegenvorschlag: Statt einer sechsmonatigen Wintersperre will der Bürgermeister von Livigno eine ganzjährige Öffnung mitsamt einer Mautstation auf italienischer Seite. Mehr hierzu in der EP vom 23. Mai.

Was halten Sie von einer Maut und der ganzjährigen Öffnung der Forcola di Livigno-Strasse?

Das ist eine prüfenswerte Idee.
36% (166 Stimmen)
Das ist ein totaler Humbug.
41% (191 Stimmen)
Das ist ein genialer Vorschlag.
19% (87 Stimmen)
Ich weisss nicht.
5% (22 Stimmen)
Gesamtstimmen: 466

Kommentare

endlich eine gute Idee
Ob alle die durch`s Puschlav fahren nach Livigno nur zum Tanken wollen? Welche Frequenzen meldet der Zoll? Es müssen ja einige Zahlen und Strassen mehr berücksichtigt werden als nur der Fakt das es sich im Puschlav staut. Es ist Grenzgebiet, auch andere kennen solche Probleme. Die Strasse offen lassen geht nur mit hohen Investitionen in die Sicherheit, fraglich ob sich das rentiert. Eine Schließung wie aktuell ist jedoch eine ungeeignete Lösung.
Die Idee gefällt mir gut, aber ich frage mich, ob die Strasse über die Forcola denn auch ausreichend wintersicher ist. Müssten da nicht zuerst (teure) Ausbauten erfolgen um die Strasse auch im Winter offen halten zu können?
Wer sagte denn das sie Italiener die durch Poschiavo fahren alle nach Livigno wollen ??, die Strasse ab der Abzweigung nach Livigno geht ja weiter Richtung St. Moritz. Es glaubt doch wirklich niemand das Italiener aus Mailand oder Bergamo usw. nur wegen dem tanken nach Livigno fahren, das sich das nicht rechnet liegt auf der Hand. Poschiavo soll die vorhandene Strasse - ab Brücke - als Umgehungsstrasse ausbauen und schon ist das Problem vom bis zu 7000 Auto am Tag gelöst. Ich fahre ziemlich oft (seit 17 Jahren) und an unterschiedlichen Tagen/Zeiten zu meinen Freunden nach Livigno. Bei dem erwähnten Verkehrsaufkommen müsste ich ja jedesmal im Stau stehe, was bisher noch nie der Fall war.
Die Leute die nur wegen des billigen Benzins nach Livigno fahren sind die zahlreichen Italiener. Morgens fahren diese durch das Puschlav um hier bei uns zu arbeiten. Am Abend, auf den Nachhauseweg, noch schnell Benzin tanken gehen und danach wieder zahlreiche Italiener durch das Puschlav! Diese verursachen Verkehrskaos im Puschlav und Livigno. Die Einheimischen (Oberengadiner) Fahren auch nach Livigno um zu tanken aber diese machen noch Einkäufe und gehen villeicht noch etwas Essen. Was wieder gut für Livigno ist. Ja ich weiss für die Einheimischen Läden ist dies nicht so gut aber wir Leben nun mal in einer Zeit wo der Mittelstand jenden Fünfer umdrehen muss um zu Überleben!
Ganzjährig Öffnung der Forcola JA, Maut NEIN. Der Unterhalt der Strasse soll Via Verkehrssteuer geregelt werden. Die Einführung einer Mautgebühre würde zwar die Kosten decken jedoch nicht die Verkehrsituation.
Aber eine Maut würde ev. etliche Leute davon abhalten, nur wegen des billigen Benzins nach Livigno zu fahren? Womit das Puschlav nicht wieder von Benzintouristen überschwemmt würde.

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