Mitdenken erwünscht

| Mi, 25. Okt. 2017

Seit Juli befassen sich der VR und die Geschäftsleitung von Engadin St. Moritz mit der neuen Strategie der Tourismusorganisation. Seit Mittwoch, 25. Oktober, ist nun auch die Meinung der breiten Öffentlichkeit zur Strategie gefragt. 

Einheimische und Gäste können sich auf einer Internetplattform unter der Adresse https://strategie.engadin.ch zur neuen Strategie einbringen. Sei es mittels konkreten Ideen und Wünschen aber auch mit der Bewertung und der Diskussion von Vorschlägen, die auf der Open Innovation-Plattform eingesehen werden können. Primäres Ziel ist gemäss Engadin St. Moritz-CEO Gerhard Walter nicht das Sammeln von möglichst vielen Ideen. «Viel wichtiger ist für mich ein möglichst breiter Meinungsbildungsprozess», sagt Walter. In den groben Zügen steht die neue Strategie mit der klareren Unterscheidung zwischen der Einzelmarke St. Moritz und der Familienmarke Engadin. Beide Begriffe sollen auf Augenhöhe miteinander stehen. Walter will mit der öffentlichen Mitwirkung die Resultate der bisherigen Strategie-Arbeit auf den Prüfstand heben, er will die Rückendeckung der Region für die nachfolgende Umsetzung der Strategie. «Eine Alibi-Übung ist der offene Dialog definitiv nicht», betont der Tourismus-Chef. Mehr zu  diesem Thema in der EP/PL vom 26. Oktober. 

Autor: Reto Stifel

Foto: Engadin St. Moritz

Kommentare

Zum Glück ist die Abhängigkeit zum Engadin der Kunst wegen nur ein verschwindeter kleiner Bruchteil, schön hier die Kraft zum Ausdruck zu bringen im Bild, aber der Verkauf im Tal ist serro! Also was soll man besser machen, Denkanstösse gibt es viele, das erste wo wir tun müssen, ist alle die nicht im Tal geboren sind, nicht bündnerdeutsch sprechen, von ihren goldigen Sessel entfernen und die Karre selbst stossen, ohne karrieregeile mit Diplom überhäufte Hinzugezogenen. Es ist möglich besser zu sein, habe mir Facebook: picasa/Galleryfoxy St.Moritz/swiss so eingerichtet dass ich besser bin als St. Moritz Top of the World, ohne ein Spezialist zu sein!
Die Engadiner wüsten eigentlich schon was sie wollen, denn sie sind alle in irgend einer Form Tourismusexperten. Nur ist es nicht relevant was der Einzelne will sonder einige graue Eminenzen hinter den Kulissen. Monokulturen führen in der Landwirtschaft zu grossen Problemen. Der allgemeine Trend führt zurück zu mehr Biodiversität... nur wenn es vielen einzelnen gut geht geht es auch dem grossen Ganzen gut. Die nun angedachte Strategie, voll und ganz auf den alpinen Gast zu setzten ist ja irgendwie auch eine Monokultur. Das Engadin verschläft im Moment den Trend des Snowfarming. Das lukrative Geschäft mit tausenden von Übernachtungen und gratis Werbung im TV mit Bilder trainierenden Nationalmannschaften im nordischen Sport überlässt man freundlicherweise Jahr für Jahr Livigno und Davos. Die Lenzerheide wird nachziehen mit ihrer neuen WC tauglichen Biathlon Anlage. Somit ist der Kreis rund um das Engadin geschlossen und die idyllische Ruhe der Monokultur des alpinen Sport wird nicht gestört. Während andere ihre Hotels auslasten hat der Engadiner Zeit zu träumen, sein Geld zu zählen den davon fahrenden Touristen nach zu winken.........und sich auf den Einheitsbrei auf seinem Hausberg zu freuen. Die Vielfältigkeit welche das Engadin so einmalig gemacht hat und von den Leistungsträgern in der Vergangenheit gehegt und gepflegt wurde wird mit dieser Strategie aus der Via San Gian 30 zu Grabe getragen.
Liebe Hannelore, Ihr Text zeigt mehr und mehr, dass sie einfach keine Ahnung haben was genau in der Via San Gian 30 gemacht wird. Allerdings denken Sie ja auch, das Snowfarming den Tourismus der Zukunft gestaltet. "Schuster bleb bei deinen Leisten" und Sie besser bei den Bauernweisheiten. Bitte bringen Sie sich doch konstruktiv ein, anstatt vorwürfe zu unterbeiten, die weder der Wahrheit entsprechen noch jemanden weiterhelfen. Was haben denn Sie für einen besseren Toursimus im Engadin geleistet?
Wo fährt man bereits Ski und wo trainiert die Schweizer Ski Nati? In Livigno, Davos oder auf der Lenzerheide? Nein,Ski fährt man im Engadin! Grüsse an alle Nörgler und Besserwisser
Vor lauter Positiv denken die Realität nicht sehen. Auch eine Möglichkeit
Ein gutes Beispiel ist die Skisprunganlage. Man hat es tatsächlich geschafft diese verfallen zu lassen. Man hatte es ja nicht nötig die ach so billigen Skispringer im ach so noblen St. Moritz trainieren zu lassen.
Schon erstaunlich, dass es 10 Jahre und x Millionen Franken brauchte, bis man merkte, dass die Marke "Engadin St. Moritz" ein völlig falsches Konstrukt ist. Und diesselben Leute, die das damals so verabschiedet haben, jetzt den neuen Entscheid mit "Engadin" und "St. Moritz" zu fahren, applaudieren. Verkehrte Welt?
Ist halt wenn man nicht weiss was man will.
Wird schwierig. Die Engadiner wissen ja selber nicht was sie wollen.
Zum Glück haben wir ja Sie und ihre konstruktiven Beiträge!

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