Edy erhält Bewilligung

| Fr, 24. Nov. 2017

Die Chancen, dass das WM-Skimonument Edy auf Salastrains wieder aufgebaut werden kann, sind gestiegen. Das kantonale Amt für Raumentwicklung hat die Baubewilligung gutgeheissen. Ein allfälliger Wiederaufbau könnte frühestens nächstes Jahr erfolgen. 

Zuerst gilt es nun gemäss dem Verein «Save Edy» die 30-tägige Rekursfrist abzuwarten. Die Bündner Umweltverbände haben sich in einer früheren Stellungnahme kritisch zum geplanten Standort geäussert. Über den Winter will der Verein die Finanzierung sicherstellen. 

Kommentare

Mich hingegen dünkt es dass Edy, grad weil er an der WM so schön rüber kam (gut erkannt Herr Vollenweider), ein guter Fotospot für das Engadin ist und als positives Fotosujet tausendfach in die Welt heraus getragen wird!
Ich finde es komisch, dass sich die Bündner Umweltverbände hier nicht richtig eingesetzt haben. Den bei der Bewilligung für den Bau einer Half-pipe am Corvatsch hatte es damals geklappt, dies nicht zuzulassen. Da frage ich mich schon ab solchen Verbänden, denn eine Pipe ohne Erdgrabung verbraucht jede Saison Unmengen von Wasser und Strom. Wo ist hier der Umweltgedanke?
Tja lieber Ferdinand (und alle gleichgesinnten) Wie lange wollt ihr immer alles verhindern im Engadin? Bis es keine Gäste mehr hat weil's anderswo interessanter ist? Leider wurde zu lange, ausser der tollen WM, nicht viel Innovatives auf die Beine gestellt. Wenn dann eine Gruppe was machen will, wird man blockiert....leider. Und das seit 50 Jahren oder länger. Stellt Edy auf, baut endlich ein Eissportzentrum und bremst die Verhinderer, sonst werden es die Jungen im Tal büssen...schade.
Und eine Half-Pipe.
Er hatte seine Zeit, der Edy, und sollte entsorgt werden. Falls er auf Salastrains stehen soll, wo man ihn wohl von allen Seiten sieht, dann kommt seine nicht gerade elegante, ja geradezu hässliche Rückseite viel zu stark zur Geltung.
Irgendwie dünkt mich das eine Zwängerei. So schön er auch an der WM rübergekommen war.
Bitte leisten Sie Ihren Beitrag! Aber nicht in Worten, sondern in Fränkli!
Was heisst da "Ihren Beitrag" — den haben Einheimische ja längst via Steuern bezahlt. Denn auch die Ski-WM hat von öffentlichen Geldern, die wir der Gemeinde, dem Kanton oder dem Bund bezahlt haben, profitiert.

Neuen Kommentar schreiben

CAPTCHA
Diese Frage soll automatisierten Spam verhindern und überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind

KOMMENDE EVENTS

STELLEN

IMMOBILIEN

DIVERSES