Ein neuer Anlauf

| Fr, 03. Nov. 2017

Bestrebungen, im Oberengadin eine Eishalle zu bauen, hat es in den letzten 25 Jahren viele gegeben. Ohne Erfolg. Nun wird ein neuer Anlauf genommen: Mittels einer Initiative soll Druck gemacht werden auf die politischen Behörden. 

«Das Erstellen und der Betrieb eines regionalen Eissportzentrums mit Sport- und Eventhalle soll als regionale Aufgabe der Region Maloja wahrgenommen werden.» So lautet der Text einer Initiative, die morgen Sonntag, am nationalen Eishockey-Tag mit vielen Veranstaltungen in der ganzen Schweiz lanciert wird. Das Ziel: Die eingangs beschriebene Aufgabe soll in den Statuten der Region Maloja verankert werden, sodass die Region überhaupt tätig werden kann. Ob sie das dann auch tatsächlich muss, ist eine andere Frage. Denn selbst wenn die geforderten 400 Unterschriften innerhalb der drei Monate gesammelt werden: Ob die Initiative gültig ist, müsse, so die Geschäftsführerin der Region Maloja, Jenny Kolmar, materiell geprüft werden. Und dort dürfte es primär um die Frage gehen, ob eine solcher Auftrag überhaupt in den Zuständigkeitsbereich einer Region fällt. So oder so: Die Initianten rund um den Verein Pro Eishalle Engadin und den EHC St. Moritz sind überzeugt, dass der Bedarf nach einem regionalen Eissportzentrum unbestritten ist. Diesen Tenor vertritt im Grundsatz auch die Politik. Seit Jahren die grosse Knacknuss aber ist die Standort- und die Finanzierungsfrage. Mögliche Standorte im Oberengadin sind rar, und wenn es sie gibt, sind diese häufig in Privatbesitz. 

Die ganze Geschichte zur Eishallenfrage gibt es exklusiv in der EP/PL vom Samstag, 3. November zu lesen. 

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