Junge Politikerinnen

Fr, 10. Nov. 2017

Am Donnerstag tagte in Chur das Mädchenparlament. 101 Oberstufenschülerinnen aus dem ganzen Kanton haben debattiert und fünf Petitionen erarbeitet. Diese wurden am Schluss der Sitzung der aktuellen Standes-Vizepräsidentin übergeben. 

Die Sitzungsleiterin Grossrätin Vera Stiffler betonte in ihrer Begrüssungsrede die Wichtigkeit einer ausgewogenen Vertretung der Geschlechter im Parlament. Dieses sollte ein Abbild der Gesellschaft sein, doch mit einem Frauenanteil von lediglich 19,6 Prozent erfülle man diesen Anspruch nicht. Auch die verschiedenen Altersgruppen seien unzureichend vertreten. Umso wichtiger sei es, die jungen Frauen schon früh für die Politik zu begeistern. Dies scheint am gestrigen Mädchenparlament gelungen zu sein. 
Insgesamt verabschiedeten die Schülerinnen fünf Anträge, die sie in Form von Petitionen der Standesvizepräsidentin Tina Gartmann-Albin zuhanden des Grossen Rates überreichten, mit folgenden Titeln: Mobbing an Bündner Schulen geht zu weit, Einfachere und schnellere schulische Integration, Verstärkung des Frauenanteils in Politik und Wirtschaft, Verbesserung der Chancengleichheit, Vielfältige Lehrstellen in Randregionen schaffen .
Tatkräftig unterstützt wurden die Mädchen von Grossrätinnen und Grossräten. Als Mentorinnen und Mentoren betreuten sie die Teilnehmerinnen während den Kommissionssitzungen und sorgten dafür, dass die Anträge auch den qualitativen Anforderungen gerecht werden, damit sie im Grossen Rat entsprechend behandelt werden können.

Autor und Video: Standeskanzlei

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