Den Herbst als eigenständige Saison pushen

| Fr, 23. Feb. 2018

Seit anfangs Jahres ist der 47-jährige Martin Nydegger Direktor von Schweiz Tourismus. Der frühere Scuoler Kurdirektor äussert sich zu aktuellen Themen im Tourismus - zum digitalen Wandel und wieso der Herbst nicht die Verlängerung des Sommers ist.

Ein Auszug aus dem Interview:

Engadiner Post: Wo sehen Sie jetzt die vordringlichsten Aufgaben für Sie und Ihre Organisation Schweiz Tourismus?
Martin Nydegger: Das Schöne ist, ich musste nicht kommen, um Korrekturen anzugehen oder das Steuer herumzureissen. Die Ausgangslage ist hervorragend. Ich darf diesen Luxus auf einer guten Basis weiterentwickeln. Was man nicht als selbstverständlich ansehen sollte.

Wie stufen Sie die Situation ein?
Der Winter läuft toll, aber wir können uns nicht darauf ausruhen und denken, dass jeder Winter so sein wird. Wir müssen uns in dieser guten Situation auch auf schlechtere Zeiten vorbereiten. Die mittlere und längerfristige Strategie anzugehen, das ist meine vordringlichste Aufgabe. Eine konkretere und rasch zu verwirklichende Aufgabe ist dabei die Rückgewinnung der europäischen Gäste. Wir haben seit 2008 je nach Land zwischen 30 und 50 Prozent dieser Gäste verloren. Das sind auch solche, die beispielsweise ins Bergell, ins Puschlav oder ins Val Müstair gehen. 

Das ganze Interview in der EP vom 23. Februar.

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