Pfäffli ist PUK-Präsident

| Mi, 13. Jun. 2018

Graubünden hat seine erste PUK: Das fünfköpfige Gremium unter der Leitung des St. Moritzers Michael Pfäffli untersucht die Rolle der  Verwaltung, insbesondere des Tiefbauamtes, im Zusammenhang mit den illegalen Preisabsprachen im Unterengadin.

Ebenfalls unter die Lupe genommen werden die Umstände der Verhaftung von Adam Quadroni. Dieser liess den Bauskandal als Whistleblower auffliegen. Der Bündner Grosse Rat beschloss die Einsetzung der PUK am Mittwoch in Chur oppositionslos mit 115 Stimmen. Der PUK gehören vier Grossräte und eine Grossrätin an.

Die illegalen Absprachen im Unterengadin sind schweizweit der bisher grösste aufgeflogene Fall von Manipulationen auf dem Bau. Die Wettbewerbskommission (Weko) gab Ende April bekannt, dass sie sieben Baufirmen mit total 7,5 Millionen Franken büsst.

Ihr Entscheid basiert laut Weko auf mehreren Millionen Seiten Akten und über 120 Ermittlungsmassnahmen. Dazu zählen Razzien, etwa 40 Einvernahmen, drei Selbstanzeigen und 17 schriftliche Ergänzungen zu Selbstanzeigen. Hinzu kommen rund 40 Auskunftsbegehren und 25 Amtshilfeersuchen.

Autor: sda

Kommentare

Herr Pfäffli ist - soweit ich ihn kenne - ein integrer Mann. Preisabsprachen - was verlangst du - was kann ich verlangen? um mit zu halten - nahe an Italien ist das sicher ein Thema. schweizer Unternehmen mit all den Abgaben können mit Billigareitern aus Italien - ost Europa nicht mithalten. Aber das ist ein anderes Thema!
Integrer oder integrierter? Die Schweiz als Hochpreisinsel als Entschuldigung für Preisabsprachen zu nutzen, geht gar nicht!

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