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Visualisierung: z. Vfg

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Um was es wirklich geht

Es ist wieder gestritten worden. Um die Frage, ob ein zentrales Pflegeheim in Samedan nicht doch besser wäre, als das Konzept mit zwei Standorten. Die Leidtragenden solcher Diskussionen sind die Menschen, die auf ein zeitgemässes Pflegeheim angewiesen sind. Ein Kommentar. 

Um was es wirklich geht
Seit über einem Jahrzehnt wird im Oberengadin an der Pflegezukunft gearbeitet. 2014 hat der Souverän einen Kredit für ein zentrales Pflegezentrum «Farkas» beim Spital Oberengadin abgelehnt. Dann wurde ein Jahr lang darüber gestritten, wie der Scherbenhaufen nach dem Farkas-Nein zusammen zu wischen sei. Mit dem Ergebnis, dass sich die Region Maloja in Unterlieger- und Oberliegergemeinden aufgeteilt hat und fortan zwei Projekte – am Standort Du Lac in St. Moritz und Promulins Samedan – verfolgt wurden. Ein Vorgehen, welches 2015 alle Gemeinden für gut befunden haben und der Souverän 2017 in einer Abstimmung unterstützt hat. Die Bevölkerung durfte davon ausgehen, dass sich die Gemeinden – wie mehrmals versprochen – bei der Planung absprechen und die beiden Projekte gemeinsam vorantreiben.
Seit dem letzten Montag ist bekannt, dass dem nicht so ist. Die Mitteilung, dass die Unterliegergemeinden nun plötzlich doch nur ein zentrales Pflegeheim in Samedan favorisieren, vermittelt das Bild einer Region, in der sich die Entscheidungsträger in Sachen Pflegezukunft nach wie vor uneins sind. Warum das Umdenken so spät kam, welche Vorteile ein zentraler Standort Promulins bringt, wie der Projektstand ist und wie es möglich sein soll, massiv Kosten einzusparen, müssen die Präsidenten der Unterliegergemeinden am 2. April anlässlich ihrer Medienorientierung genau erklären.
Unabdingbar ist jetzt sehr rasch ein Konsens unter den Gemeindepräsidenten und ein geeintes Auftreten. Es kann nicht sein, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, dass in der Region in dieser wichtigen Frage nicht miteinander sondern gegeneinander gearbeitet wird.
Seit vielen Jahren ist der Handlungsbedarf im Pflegebereich unbestritten und seit Jahren kriegt es die Region nicht auf die Reihe, neue Pflegeplätze zu schaffen. Pflegeplätze für die Menschen, die in ihrem letzten Lebensabschnitt auf Hilfe angewiesen sind. Und eine Infrastruktur die die Pflegerinnen und Pfleger in ihrer Arbeit unterstützt.
Um das geht es wirklich. Und nicht um die Befindlichkeiten von gewissen Gemeindeexekutiven, deren primäres Ziel es immer noch ist, ihr eigenes Gärtchen zu pflegen anstatt den regionalen Gedanken zu leben.
reto.stifel@engadinerpost.ch

Autor: Reto Stifel


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