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Foto: shutterstock/naeblys

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Regierung rechnet mit Engpässen in der Versorgung

Wie die Regierung auf ihrer Website schreibt, steht Graubünden vor einer grossen Welle von Ansteckungen mit dem Coronavirus. Schon in wenigen Wochen sei im Gesundheitswesen mit Engpässen zu rechnen – besonders bei Plätzen für Patienten, die Beatmung benötigen.

Es werde für die Bevölkerung zu Veränderungen im Alltag kommen. Im Kanton Graubünden wurden bisher 29 Personen positiv auf das Coronavirus getestet*.

Aktuell legt der Kanton den Fokus auf: Verlangsamung der Ansteckung: Die Bevölkerung ist aufgerufen, die vorbeugenden Massnahmen, welche das Bundesamt für Gesundheit propagiert, einzuhalten. Vorbereitung des Gesundheitswesens: Die Gesundheitsinstitutionen des Kantons werden auf einen stark erhöhten Anfall von Patientinnen und Patienten vorbereitet. Dies betrifft vor allem Personal, Infrastruktur und Material/Beatmung. Information und Sensibilisierung: Der Kanton stellt aktuelle Informationen bereit und forciert seine Massnahmen zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Business Continuity Management: Fortführung der Tätigkeit bei einer Epidemie ist nun sofort aufzubauen. Die Stellen des Kantons tun das. 20 bis 40 Prozent der Mitarbeitenden können ausfallen. Unnötiges auf Eis legen, Projekte verschieben.

*Mit der Ausbreitung des Coronavirus ist die Schweiz dazu übergegangen, nur noch Patienten, welche zu einer Risikogruppe gehören oder schwere Symptome haben, auf das Virus zu testen. Die tatsächlichen Zahlen von Personen, die sich angesteckt haben, können nicht erhoben werden; sie sind deshalb höher als die publizierten. (staka)


8 Kommentare

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1 am 12.03.2020, 15:06
Liebe Gemeinde St.M 10. März 2020
Wäre es jetzt nicht langsam zeit auch der Oberengadiner Bevölkerung ein paar Informationen zu geben. Wie geht es den 9, 18, 22, 27, Graubündner Patienten? Sind alle Fälle im Oberengadin? Sind diese im Krankenhaus Samedan oder unter Heim Quarantäne? Wieviele italienische Staatsbürger halten sich im Moment im Engadin auf? Werden diese schnellstmöglich getestet? Gibt es schon Ansteckungen unter der Einheimischen Bevölkerung? Gibt es Gebiete die man meiden soll? Was gedenken die Bergbahnen zu tun?...................... Dabei geht es wirklich nicht um Panikmache sondern rein pragmatisch um Vorkehrungen die jeder einzelne treffen kann um die Situation zu verbessern.( damit ist nicht Händewaschen, Social Distancing usw. gemeint das haben wir inzwischen verstanden !)
Bitte lassen sie uns einfach nicht im kalten Wasser sitzen.
Vielen dank
Steinbock am 12.03.2020, 17:11
Und was hilft es Ihnen zu wissen, ob und in welchem Spital die Infizierten sind??
Viel mehr würde mich interessieren, warum man nach Ausrufen des Notstandes in Italien überhaupt noch Feriengäste aus Italien zu uns gelassen hat... so unbegrenzt sind die Kapazitäten im hiesigen Spital ja auch nicht... sobald der Notstand im Kanton GR auch ausgerufen wird, stehen die Bahnen sowieso still. Aber solange dies nicht geschieht, will man doch noch möglichst viel verdienen. Das Gejammer der Hoteliers zum jetztigen Zeitpunkt finde ich angesichts der vielen Infizierten und immer mehr Toten einfach nur pietätlos.
Ursula Picenoni am 12.03.2020, 17:17
Lieber Schreiber ,
mir scheint, das Oberengadin macht sich viel mehr Sorgen was passieren könnte, wenn die Grenzgänger nicht mehr ins Tal kommen könnten. Natürlich verstehe, ich, dass einem Hr.Meili und vielen anderen mehr die Wirtschaft wichtig ist; Aber soll sie wichtiger sein als die Aengste, Befürchtungen und die Gesundheit der Engadiner-Bevölkerung?
Fortunat am 12.03.2020, 18:55
Jetzt ist nicht mehr die Zeit an die Wirtschaft zu denken. Jetzt geht es um die öffentliche Gesundheit von uns allen und um Leben oder Tot!!! Neben dem Normalbetrieb (Herzinfarkte, Intensivfälle) kommt jetzt auch noch eine Lawine an Patienten, die zusätzliche Intensivbetten benötigen. Ruft endlich den Notstand aus!!! und bewegt den Zivilschutz und die Armee. Wann, wenn nicht jetzt sollten die jetzt SOFORT zusätzliche Betten aufbauen und alles mobilisieren was nur geht! Ich bin der erste, der dabei hilft. Als Sanitätssoldat weiss ich zu helfen wie sowas geht und wie man auch Laien einbinden kann. Jetzt braucht es militärmässiges Durchgreifen! Jetzt kann man nicht mehr darüber diskutieren und abstimmen. Jetzt ist NOTSTAND! Es geht nur noch so, wie es China vorbildlich vorgemacht hat. Ich fürchte unsere Gesellschaft ist völlig unvorbereitet auf sowas! Es wird noch diskutiert, wo man längst sofort und diskussionslos umsetzen müsste. To be or not to be! Darum geht es jetzt!!!
Fortunat am 12.03.2020, 19:37
Ich hoffe wir kommen nicht an den Punkt, wo wir Triage machen müssen!
Das ist dann brutal. Dann muss der Triage Arzt entscheiden, wer eher überleben wird; wer hat Kinder zu versorgen, eine wichtige Funktion, Verwandt, Befreundet, GELD usw... dann ist nicht mehr lustig! Wenn wir uns nicht SOFORT vorbereiten stehen die Ärzte schnell vor der Frage, wem noch geholfen werden kann und wer für einen anderen sterben muss. Gott bewahre!
Link Swissinfo am 13.03.2020, 07:16
Bitte auch lesen:
Wer glaubt schon an ein Virus in der gesunden Luft von St. Moritz?
http://www.swissinfo.ch/ger/coronavirus_schweiz-ansteckungen/45610072
Mario Koller am 13.03.2020, 10:06
St.Moritzer : Den offenbar in Krisenzeiten voellig ueberforderten Gemeindebehoerden, die aus dem Geleise ihrer gemaechlichen Taetigkeit geworfen werden, waere doch zu empfehlen einmal krirtisch unter die Lupe zu nehmen, warum nun ploetzlich die italienischen Nachbaren ruhig ihre Ferienwohnungen im Engadin, ohne Vorbehalte, benutzen duerfen, um ihre moeglichenProbleme unserem Gesundheitssystem aufzuhalsen ? Die Zeiten von Henry Dunant sind vorbei !
mäggie duss am 13.03.2020, 14:09
Wissen Sie Herr Koller, im Engadin zählen nicht Menschenleben, nein nur mani mani mani, und mit wem und warum unsere Spitalbetten ( inNotsituation belegt sind interessiert auch niemand. Nicht zu vergessen wir könnten jetzt auch nicht nach Italien gehn und ein Spitalbett belegen.
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