Die Regierung hat das Kraftwerkprojekt Lavinuoz im Unterengadin genehmigt. Somit kann die Wasserkraft des Lavinuoz auf Gemeindegebiet von Lavin für die Stromerzeugung genutzt werden. Die Konzession wurde von der Gemeindeversammlung 2010 bewilligt.
Der Silser Gemeindevorstand darf mit anderen Gemeinden Gespräche führen über eine engere Zusammenarbeit bis hin zur Fusion. Als erste Oberengadiner Gemeinde haben die Silser Stimmberechtigten mit 45:5 Stimmen diesen Entscheid gefällt.
Oberengadiner Gemeinden sollen Zusammenarbeits- oder Fusionsverhandlungen führen dürfen. Dafür wollen sie sich das Einverständnis der Stimmbürger holen. Nicht so in Celerina und La Punt.
Wie soll mit der Zweitwohnungsinitiative umgegangen werden? Bund und Kanton wollen schnellstmöglich Klarheit schaffen. Auch das Oberengadin will bei der Ausarbeitung der Ausführungsbestimmungen mit von der Partie sein.
Bei der Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative sind viele zentrale Fragen offen. Um möglichst rasch Klarheit zu schaffen, hat die Bündner Regierung eine kantonale Task Force eingesetzt. Deren Leitung übernimmt Regierungsrat Hansjörg Trachsel.
Ils cumüns concessiunaris da las ouvras electricas da l’Engiadina, dal Rain posteriur e da Zervreila han fundà üna cumünanza d’interess. Sco president han els elet al giurist Not Carl da Scuol. Bernard Semadeni ed Alfons Jörger sun in suprastanza.
Bis Ende April können sich wirtschaftlich erfolgreiche Projekte aus dem Berggebiet für den Prix Montagne 2012 bewerben. Der Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) und der Berghilfe verliehen und ist mit 40’000 Franken dotiert.
Gross ist die Ratlosigkeit nach der Annahme der Zweitwohnungsinitiative. Gemeindebehörden in Südbünden warten auf klare Direktiven und beginnen schon mit der Revision ihrer Finanzplanung. Mehr zum Thema in der EP/PL vom 15. März.
Das Parkhaus Minz in Zuoz wird nicht gebaut, das Verkehrskonzept ist gescheitert. Die Zuozer Stimmbürger haben sich klar gegen den Kredit von 9,7 Millionen Franken ausgesprochen. Für die Planungsaufwendungen ist viel Geld ausgegeben worden.
Eine nationale Initiative verlangt einen Zweitwohnungsanteil von max. 20%. Eine Umfrage zeigt: Viele Engadiner sind für das Anliegen, Exponenten aus Wirtschaft und Politik finden die Initiative aber zu radikal. Mehr dazu in der EP/PL vom 19. Januar.