«Möchte der letzte Gemeindepräsident sein»

| Mo, 08. Okt. 2018

Er sieht sich nicht als Heilsbringer. Das Wort Fusionsturbo gefällt ihm. Und er will ein Gemeindepräsident sein, der Türen öffnet, der den Austausch sucht, um Neues zu ermöglichen. Der «Engadiner Post/Posta Ladina» stand er Red und Antwort.

«Engadiner Post/Posta Ladina»: Gemeindepräsident Christian Jenny, wie tönt das?
Christian Jenny: Das klingt noch sehr unwirklich. Es wird noch einen kleinen Moment dauern, bis ich im vollen Umfang realisiere, was am Sonntag passiert ist. Vor allem aber erfüllen mich Dankbarkeit und Respekt gegenüber der St. Moritz Stimmbevölkerung. Auch an diesem zweiten Wahlgang haben sich knapp 70 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beteiligt, das ist schlicht grossartig und sehr beeindruckend. Es zeigt, was in St. Moritz alles möglich ist. Ein grosser Teil des Stimmvolkes will einen Wandel und geht mutig auf die Veränderungen zu.

Hand aufs Herz, hätten Sie je einmal gedacht, in die Lokalpolitik einzusteigen und Präsident einer bedeutenden Gemeinde zu werden?
Dieser Gedanke ist in zahlreichen Gesprächen mit verschiedenen Leuten aus St. Moritz langsam im Laufe des vergangenen Winters entstanden. Einmal in meinem Kopf eingenistet, hat er mich nicht mehr los gelassen. Die Verbundenheit zu St. Moritz und zu den Menschen hier aber hat für mich den Ausschlag gegeben, diesem Gedanken auch Taten folgen zu lassen und schlussendlich auch zu kandidieren. 

Das vollständige Interview mit Christian Jenny lesen Sie in der EP vom 9. Oktober.

Kommentare

Fusiun cun chi? Cun San Murezzan? Na grazcha!
Die reichen Gemeinden im Engadin wollen selbständig bleiben. Von einer Fusion kann keine Rede sein.

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