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Illustration: www.shutterstock.com/PSboom

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Wer überspringt die Hürde nach Bern?

In vier Wochen ist bekannt, wer in der nächsten Legislatur in Bern politisiert. Die Parteien und die Kandidaten geben noch einmal Vollgas. Auch die EP/PL ist im Wahlfieber. Diese Woche werden in der Zeitung alle Südbündner Kandidaten vorgestellt. 

«Der Medienschwund in der Schweiz bedroht die Demokratie», kommt eine Studie der Politikwissenschaftler Daniel Kübler und Christopher Goodman von der Universität Zürich von diesem Frühjahr zum Schluss. «Je weniger die Menschen über das Geschehen in der lokalen Politik wissen, desto eher bleiben sie der Urne fern», bilanzieren die beiden Wissenschaftler. Der Umkehrschluss: Je mehr die lokalen Medien über die lokale Politik und im Vorfeld auch über anstehende Wahlen berichten, desto höher die Wahlbeteiligung.
Die EP/PL fühlt sich dem klassischen Lokaljournalismus verpflichtet, was vor der Haustüre passiert, soll in der Zeitung abgebildet werden. Das gilt insbesondere auch für das politische Geschehen. Darum berichtet die «Zeitung der Engadiner» seit mehreren Wochen schon intensiv über die anstehenden Eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober. Und so, wie für die Parteien und die Kandidatinnen und Kandidaten nun der Wahlendspurt beginnt, so möchte auch die EP/PL in dieser Woche einen Schwerpunkt setzen, indem sie die zwölf Kandidatinnen und Kandidaten aus der Region Südbünden vorstellt. In den Ausgaben vom Dienstag, Donnerstag und Samstag werden die Politiker präsentiert, welche gerne einen der fünf Bündner Nationalratssitze erkämpfen möchten. Zum einen durch schriftlich geführte Interviews zu den jeweils gleichen Fragen in den Themenbereichen Klimawandel, Tourismus, Digitalisierung und Energiestrategie. Zum anderen mit einem individuellen Foto, welches zwar von der Redaktion gemacht wurde, den Kandidaten aber komplette Freiheit bezüglich dem Aufnahmeort, der Bildaussage oder einer möglichen Inszenierung liess.
Die Wahlbeteiligung im Kanton Graubünden erreichte 1995 mit 36,7 Prozent einen traurigen Tiefpunkt. Vor vier Jahren gingen immerhin wieder 46 Prozent der Wähler an die Urne. Es waren aber auch schon über 80 respektive 70 Prozent, allerdings liegen diese Werte Jahrzehnte zurück. Angesichts der spannenden Ausgangslage in Graubünden müsste zumindest die 50-Prozent-Marke in diesem Jahr zu knacken sein. Der Ball liegt bei den Wählerinnen und Wählern. 

Autor: Reto Stifel

Illustration: www.shutterstock.com/PSboom


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