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 Polizisten kontrollieren den Verkehr in Rothenbrunnen. Foto: Kantonspolizei Graubünden

Polizisten kontrollieren den Verkehr in Rothenbrunnen. Foto: Kantonspolizei Graubünden

Polizei verstärkt Kontrollen

Die Kantonspolizei Graubünden hat am Wochenende spezifische Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Unter der Maxime «Stop Corona» wurden Verkehrsteilnehmende kontrolliert und informiert. Die Kontrollierten begrüssten die Polizeiaktion und zeigten Verständnis.

Speziell unter die Lupe genommen wurde gemäss einer Medienmitteilung am Samstagvormittag der Reiseverkehr in Richtung Süden. In Rothenbrunnen leitete die Kantonspolizei Graubünden gezielt Fahrzeuge von der Autostrasse A13 auf die Ausfahrt. Sie überreichte den Fahrzeuglenkenden einen Flyer «Stop Corona» mit Informationen über die Vorschriften der Covid-19 Verordnung des Bundesrates. Lenkende von Wohnwagengespannen und Wohnmobilen wurden darüber informiert, dass die Campingplätze geschlossen sind und eine Ausreise aus der Schweiz nicht möglich ist. Ziel der Aktion war, Verkehrsteilnehmende freiwillig davon abzuhalten, in den Kanton Tessin oder ins Engadin zu reisen.

Spezialeinsatz über Ostern
Die am Wochenende getroffenen Massnahmen werden über Ostern fortgeführt. Mit einer erhöhten Polizeipräsenz im öffentlichen Raum, insbesondere an Hotspots wie Grillplätzen, Seen, Schulhausplätzen, Bahnhöfen und auf den Verkehrsachsen werden die Kantonspolizei Graubünden und die Stadtpolizei Chur die Einhaltung der Covid-19 Verordnung des Bundesrates kontrollieren. Die Polizei sucht den Dialog nicht nur mit Zweitwohnungsbesitzenden und Tagesgästen, sondern auch mit Einwohnerinnen und Einwohnern von Graubünden. Die Einsatzkräfte machen Kontrollen und weisen auf die Anordnungen zum Schutz der Bevölkerung hin. Personen, die nicht einsichtig sind, werden je nach Regelverstoss gebüsst oder verzeigt.

Corona ­- Appell an die Bevölkerung
Die Kantonspolizei Graubünden und die Stadtpolizei Chur appellieren an die Eigenverantwortung und Selbstdisziplin auf allen Altersebenen, die Verhaltensregeln und angeordneten Massnahmen einzuhalten. Auf unnötiges Reisen oder auf lokale Ausflüge ist zu verzichten. So sind auch Freizeitaktivitäten, die ein gewisses Risiko mit sich bringen, wie zum Beispiel Motorradfahren oder Skitouren unternehmen, zu vermeiden. Das Verhüten von Unfällen jeglicher Art hat gerade jetzt, wo das Gesundheitssystem äusserst belastet ist, eine hohe Priorität.


3 Kommentare

1000/1000
Christian Gubler am 09.04.2020, 12:53
Die Frontseite der EP ist eine Beleidigung. So kommuniziert man nicht mit "Gästen", schon sehr viel Geld in dieses karge Oberengadin gebracht haben. Wir dürfen aber die Steuern schon im GR bezahlen ? und die Kurtaxen und 3-Jahresabo für die Bergbahnen sicher auch, und dies ohne Entgegenkommen ? Wie kommt es, dass ich als Schweizer nicht ins Engadin fahren sollte, die Italiener aber noch kurz vor den (unvollständigen) Schliessungen schon ? Was soll der Widerspruch zwischen dem Alarmismus und den leeren Betten in Samedan und Scuol ? Konsequenz: Ich will keinen einzigen Bündner in Zürich sehen.
Auch nicht im von meinen Steuergeldern finanzierten Uni-Spital.
andreas Regli am 11.04.2020, 14:56
Ha, heimwehbündner in Zürich. En gruess us Glattbrugg.
Giorgio Badrutt am 12.04.2020, 12:16
Geschätzter Herr Gubler
Ich verstehe Ihre teilweise emotionale Empfindung und Reaktion sehr wohl.
Glauben Sie mir - ich und die meisten Engadiner schätzen unsere langjährigen und treuen Gäste und Freunde aus der Schweiz ausserordentlich.
Wir alle sind in dieser für uns ausserordentlichen Situation gefordert und sicherlich auch teils überfordert / hilflos.
Ich selbst bin mit einer sms, einem persönlichen Brief und mit dem von Ihnen angesprochenen Zeitungsartikel als Besitzer eines kleinen Ferienhäuschen im Bergell (gleicher Kanton!) direkt konfrontiert worden - auch ich fühlte mich vorerst eingeschränkt und fast ein wenig bevormundet.
Unsere drei Söhne, welche übrigens alle in Zürich studiert haben und nun auch dort arbeiten sind nicht ins Engadin gekommen, was für uns als Familie ungewohnt und unschön ist.
Gerade jetzt müssen wir alle Herausforderungen, welche noch auf uns warten gemeinsam anpacken. Danke, für Ihre langjährige Treue!
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