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Foto: Daniel Zaugg

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Keine Angst vor dem Spitalbesuch

Das Spital Oberengadin beobachtet, dass viele Menschen aus Angst vor dem Coronavirus das Spital nicht mehr aufsuchen, obwohl sie Hilfe brauchen. Diese Angst sei nicht nötig und könne langfristige Folgen haben, teilt das Spital mit.

In der Notaufnahme, der Kinderarztpraxis und vielen anderen Bereichen des Spitals Oberengadin zeigt sich dasselbe Bild: Die Menschen kommen seit dem Ausbruch der Coronakrise deutlich weniger ins Spital. «Aus telefonischen Rückmeldungen haben wir erfahren, dass viele Menschen Angst haben, sich im Spital anzustecken und deshalb nicht kommen», sagt Dr. Patrick Egger, der Chefarzt der medizinischen Klinik und Leiter des interdisziplinären Notfallzentrums am Spital Oberengadin. Diese Zurückhaltung könne für die Betroffenen schwerwiegende Folgen haben. Krankheiten, die zu spät erkannt werden oder Verletzungen, die nicht richtig behandelt werden, können zu Langzeitschäden führen.
Bei diesen Symptomen sollten Sie dringend einen Arzt oder die Notfallstation aufsuchen:
- Brustschmerzen
- Atemnot
- Lähmungen
- Sprachstörungen
- Grosse Wunden
- Starke Bauchschmerzen
- Starke Schmerzen nach einem Sturz
Dies ist laut Chefarzt Dr. Egger sehr wichtig, damit allfällige Herzinfarkte, Schlaganfälle, Darmverschlüsse oder Verletzungen früh genug erkannt und behandelt werden können.
Kein Zögern bei Kindern
«Auch wir beobachten, dass die Eltern Angst haben, mit ihren Kindern ins Spital zu kommen», sagt Dr. Cathrin Büchi, die Chefärztin der Kinder- und Jugendmedizin. Dr. Büchi bittet die Eltern in der Kinderarztpraxis anzurufen, wenn ihr Kind krank ist und untersucht werden sollte.
«Wir können Sie dann telefonisch instruieren wie und wo wir Ihr Kind untersuchen.» Kinder mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung werden isoliert untersucht. In der Kinderarztpraxis werden nur gesunde Kinder für reguläre Vorsorgeuntersuchungen betreut.
Wichtige Impfungen und Untersuchungen insbesondere bei Kindern unter zwei Jahren sollten
nicht verschoben werden.
Sicherheitsvorkehrungen und Kapazitäten im Spital Oberengadin
Das Spital Oberengadin hat bereits seit sechs Wochen getrennte Patientenströme: Covid-19- Patienten und –Verdachtsfälle werden vor dem Betreten des Spitals von Zivilschützern abgefangen und in den Containern vor dem Spital unter Einhaltung aller Schutzvorkehrungen  untersucht. Stationäre Covid-19-Patienten werden in Zimmern isoliert und durch sehr gut geschultes Personal behandelt. Trotz der Coronapandemie war und ist im Spital ein ruhiger, geordneter Ablauf für alle Patienten und Mitarbeitenden jederzeit sichergestellt. Durch das Besuchsverbot halten sich aktuell ausser den Mitarbeitenden (die alle der Maskentragpflicht unterstellt sind) und den Patienten sehr wenige Menschen im Spital auf, was
das Ansteckungsrisiko zusätzlich minimiert. Auch die Angst, das Spital zu überlasten, ist unbegründet. Das Spital Oberengadin hat genug
freie Kapazitäten, um jederzeit Notfälle aufnehmen und wichtige Untersuchungen und
Behandlungen durchführen zu können.

(pd)


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