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Foto: shutterstock.com

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Corona-Neuinfektionen im Engadin

Das Bündner Gesundheitsamt verzeichnet Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Kanton. So in einem Hotel in Pontresina, in einem Tagesferienlager in Zuoz sowie in einer Churer Bar. Das Gesundheitsamt rät dringend die Abstandsregel und Hygienemassnahmen einzuhalten.

Das Gesundheitsamt Graubünden wurde am 9. Juli über eine Neuinfektion in einem Hotel in Pontresina informiert. Gemeinsam mit der Gemeinde Pontresina wurden die notwendigen Massnahmen koordiniert und umgesetzt. Aktuell befinden sich vier Personen in Isolation (davon eine Person in ihrem Wohnkanton), 16 Personen in Quarantäne sowie eine Person in Spitalpflege. Die Contact Tracer haben die Arbeit zur Unterbindung der Infektionsketten unverzüglich aufgenommen, mögliche Kontaktpersonen eruiert und Quarantäne angeordnet. Zudem hat die Gemeinde Pontresina in Begleitung der Gemeindepolizei das Schutzkonzept des Leistungsträgers überprüft und Nachbesserungen angeordnet. Nach bereits erfolgten Stichproben während der letzten Monate werden die Schutzkonzepte der touristischen Leistungsträger in den kommenden Tagen nochmals überprüft.

Aufgrund der hohen Auslastung in der Hotellerie verfügt die Gemeinde Pontresina über einen aktiven Gemeindeführungsstab, weshalb es in Zusammenarbeit mit der kantonalen Gesundheitsbehörde rasch möglich war, die notwendigen Massnahmen einzuleiten und mögliche weitere Ansteckungen einzudämmen.

Positiver Fall in Tagesferienlager
Weiter wurde ein Kind in einem Tagesferienlager in Zuoz positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt hat sofort Massnahmen zur Eindämmung der Infektionsketten eingeleitet. Aktuell ist eine Person in Isolation, zwei Familienangehörige sowie 18 teilnehmende Kinder sind in Quarantäne. Sie werden durch die Contact Tracer betreut.

Positiver Fall in Churer Bar
Bereits am Mittwoch kam es in einem Churer Klub zu Kontakt zwischen einem Bar-Mitarbeiter und Gästen, worauf rund 120 Kontaktpersonen eruiert wurden. Davon befinden sich aktuell rund 80 Personen in Quarantäne und werden durch die Contact Tracer betreut.

Das Gesundheitsamt und deren Contact Tracer betreuen aktuell 7 Personen in Isolation und 125 Personen in Quarantäne (Stand 10. Juli, 17:30 Uhr).

Jetzt nicht sorglos werden
Oberstes Ziel der Bestrebungen ist es, weitere einschneidende gesetzliche Massnahmen zu verhindern. Besonders im Hinblick auf die Ferienzeit empfiehlt das Gesundheitsamt weiterhin dringend, die Abstandsregel von 1,5 Meter, die allgemeinen Hygienemassnahmen und die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Verkehr strikte einzuhalten. Menschenansammlungen sind zu meiden, insbesondere in geschlossenen Räumen.

Um die Bevölkerung zu schützen und von zusätzlichen gesetzlichen Massnahmen absehen zu können, sind Infektionsketten möglichst rasch zu unterbrechen. Das Gesundheitsamt ruft zur Eigenverantwortung auf und empfiehlt bei Besuchen von Veranstaltungen, Restaurants und Clubs die Kontaktdaten korrekt zu hinterlegen.

Das Gesundheitsamt analysiert die Fallzahlen laufend und prüft allfällige Massnahmen. Weitere Informationen für Bevölkerung und Unternehmen werden laufend unter www.gr.ch/coronavirus aktualisiert. (pd)


6 Kommentare

1000/1000
Fortunat am 11.07.2020, 20:01
Wieso sagt das BAG (Bundesamt für Gesundheit) nicht endlich, was wirklich hilft? Masken tragen, sich nicht ins Gesicht husten, die Hände waschen und sich nicht abschlecken leuchtet uns ein. Wie wäre es damit, die Bevölkerung aufzuklären, dass jeder Einzelne etwas für sein Immunsystem machen kann, indem er von der Natur gegebene Stoffe zu sich nimmt. Täglich 2 rohe Knollen Knoblauch (die halten den Teufel fern), Zwiebeln und zum Frühstück ein Ginger Tee. Die Natur gibt uns in diesen Wurzeln antiseptische Mittel in die Hand. Das hilft viel mehr, als diese Masken vor der Nase! Das BAG sagt uns nur, wie wir uns schützen sollen, hilft uns aber in keiner Weise, wie wir proaktiv gegen das Virus vorgehen können. Typisch Regierung. Die Reagieren. Wir müssen jetzt proaktiv gegen das Virus angehen. Also: fresst Knoblauch, Zwiebeln, Ginger und lebt möglichst gesund. Sowas sagt euch die Regierung NIE, weil die wollen uns kontrollieren und Massnahmen anordnen! Sicher nicht helfen!
Cäcilia Holzner am 12.07.2020, 19:36
Zitronensaft mit Wasser am morgen mit Tee aus der Gegend ist ebenfalls super es gibt auch Zitronen Tee aus dem Kanton Graubünden
Josef Forbes am 13.07.2020, 13:17
Eine gute Idee! Wenn eine Person sehr viel rohen Knoblauch, Ziebel und Ginger ißt, dann hat er solche Ausdünstungen, daß alle anderen Personen viel Abstand halten. Der stinkt so, daß niemand sich in dessen Nähe traut. So kann diese Person sicher nicht angesteckt werden. Ein ganz sicherer Tip.
Fortunat am 11.07.2020, 20:34
Es wird vom BAG auch nichts darüber gesagt, wie wichtig Vitamin D für die Virenbekämpfung ist. Vitamin D kann der Mensch nur über die Sonne, die auf seine Haut fällt produzieren. Darum haben es Viren im Sommer etwas schwierig. Vitamin D findet sich aber in vielen Kohl Sorten, die wir als Wintergemüse kennen. Jetzt an die Sonne gehen ist vorläufig ein sehr guter Schutz gegen Viren. Wenn dann aber der Nebel wieder kommt, dann kommen auch die Viren wieder. Und wir sind minimal vorbereitet, auf was da noch kommt. Diese Tüchlein vor der Nase bringen nichts! Ich erwarte vom BAG und von der Armee JETZT umfassende Vorsorgemassnahmen. Das wird ein langer und harter Winter! Mit Geld drucken wird nichts gelöst. Das, was wir bisher sahen ist erst das Vorspiel. Das war der Apero, das Dinner kommt erst noch. Prepare while you can! Kauft Gold und Silber, weil "Geldscheine" werden sie drucken soviel sie können, bis sie wertlos sind.
Fortunat am 11.07.2020, 21:34
Die Leute haben eines nicht begriffen. Wir haben jetzt mehr Fallzahlen, als wir im März hatten, wo wir den Lock-Down beschlossen haben! Wir haben uns daran gewöhnt. Dem Virus ist das egal.
Das exponentielle Wachstum gilt immer noch. Jetzt haben wir 30'000 Infizierte auf eine Population von 8 Mio. Herdenimmunität, wenn es das denn gibt, weil wir wissen es nicht, erreichen wir bei 70%, bzw. bei 5.6 Mio. Infizierten. Das ist noch ein langer Weg bis dorthin!
Ok. Jetzt haben wir diese sinnlose Übung hinter uns.
Fortunat am 12.07.2020, 00:55
Was ich vermisse ist ein Masterplan, wie das weiter gehen soll. Am Anfang war Notlage. Das war einfach. Aber jetzt wie weiter? Wir haben 30'000 Infizierte auf eine Population von 8 Mio. Das sind ganze 0.0375%. Und wir müssen auf ca. 60% oder 4.8 Mio. Infizierte kommen für eine "Herdenimmunität", wenn es denn sowas gibt. Wie soll das gehen? Wie seiht unsere Zukunft aus? Wir hoffen auf eine Impfung. Aber gegen das HI-Virus gibt es bis heute keine Impfung und gegen Corona Viren gibt es auch keine Impfungen. Die Grippe Impfung ist nichts anderes, als ganz wenige Viren der letzten Viren zu spritzen, weil das verträgt man und die nächste Generation wird nicht sehr anders sein. Wie sollen wir das jetzt machen? Mir fehlt eine langfristige Vision und wir handeln immer noch Gewehr bei Fuss je nachdem, was gerade passiert.
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