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Foto: shutterstock/peterschreiber

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Plastikvisiere schützen nicht zuverlässig

Das Gesundheitsamt warnt vor Nachlässigkeit und empfiehlt dringend, die Abstands- und Hygieneregeln strikte einzuhalten. Die Anzahl positiv getesteter Personen sowie die Anzahl Personen in Quarantäne ist in den vergangenen Tagen angestiegen. Besonders auffallend: Auch Personen, welche zum Schutz Plastikvisiere trugen, wurden angesteckt.

Die Anzahl Personen, die sich neu mit dem Coronavirus infiziert haben, ist angestiegen. Am Sonntagabend, 12. Juli, waren 10 Personen in Isolation und 136 Personen in Quarantäne. Zurzeit befinden sich zwei Person im Kanton Graubünden in Spitalpflege. Das Contact Tracing funktioniert weiterhin und die nötigen Personalressourcen konnten trotz steigendem Volumen rasch sichergestellt werden.

Aus den positiven Fällen im Tagesferienlager in Zuoz und der Churer Bar gab es bisher keine nachfolgenden Infektionen. Die Kontaktpersonen befinden sich immer noch in Quarantäne. Im Hotel in Pontresina kam es zu einer weiteren Erkrankung, wobei die Infektion bereits vor einigen Tagen erfolgte; Insgesamt sind nun 6 Personen erkrankt.

Plastikvisiere schützen nicht zuverlässig
Die Analyse der Fälle und der Übertragungswege hat gezeigt, dass die insbesondere in der Gastronomie verbreiteten Plastikvisiere ungenügend Schutz vor Infektion bieten. Die Kantonsärztin rät deshalb vor der alleinigen Verwendung von Plastikvisieren ab, da diese ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln. Kann der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, sind Gesichtsmasken oder andere geeignete Massnahmen empfohlen. Im Hinblick auf die Sommersaison wird Betrieben, welche sich bisher auf den Schutz von Plastikvisieren verlassen haben, eine Überarbeitung ihrer Schutzkonzepte empfohlen.

Ziel ist es, weitere einschneidende Massnahmen möglichst zu verhindern. Diese hätten für die Wirtschaft, insbesondere für Unternehmen und Tourismus, schwere Konsequenzen. Das Gesundheitsamt ruft sowohl die Bevölkerung wie auch Unternehmen dazu auf, sich an die Vorgaben zu halten. Besonders im Hinblick auf die Ferienzeit empfiehlt das Gesundheitsamt weiterhin dringend, die Abstandsregel von 1,5 Metern, die allgemeinen Hygienemassnahmen und die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Verkehr strikte einzuhalten. Menschenansammlungen sind zu meiden, insbesondere in geschlossenen Räumen. Den Unternehmen wird empfohlen, ihre Schutzkonzepte laufend zu überprüfen und nötigenfalls anzupassen.

Um die Bevölkerung zu schützen und von zusätzlichen Massnahmen absehen zu können, sind Infektionsketten möglichst rasch zu unterbrechen. Dies geschieht durch die Rückverfolgung der Kontakte (Contact Tracing) und Quarantäne der Kontaktpersonen sowie in Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Diese Massnahmen haben sich bisher beim Unterbrechen der Infektionsketten bewährt. Das Gesundheitsamt ruft dennoch zur Eigenverantwortung auf und empfiehlt bei Besuchen von Veranstaltungen, Restaurants und Clubs, wenn immer möglich Abstand zu halten, sich mit Gesichtsmasken zu schützen, die Kontaktdaten korrekt zu hinterlegen und die "SwissCovid App" zu nutzen.

(staka)


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