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Foto: Daniel Zaugg

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Corona-Cluster im Oberengadin

Das Gesundheitsamt Graubünden verzeichnete am Freitag eine Fallhäufung an Schulen im Oberengadin. Betroffen sind bisher drei Schulen: Primarschule Grevas, St. Moritz, das Gymnasium der Academia Engiadina und die Kaufmännische Berufsschule in Samedan.

Die Medienmitteilung Standeskanzlei im Wortlaut:

«In Absprache mit dem Gesundheitsamt wurden die notwendigen Massnahmen zur Kontrolle und Unterbindung der Infektionsketten koordiniert und umgesetzt. Damit weitere Ansteckungen unterbunden und von weitergehenden Massnahmen abgesehen werden kann, ist die strikte Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu befolgen. Von Menschenansammlungen wird im Oberengadin dringend abgeraten

Zurzeit befinden sich in der Primarschule Grevas drei Lehrpersonen in Isolation und eine Lehrperson sowie die zweite Primarklasse in Quarantäne. In der Academia Engiadina ist die erste Klasse Gymnasium betroffen und in Quarantäne versetzt worden. In der Berufsschule Oberengadin wurden sieben enge Kontaktpersonen in Quarantäne versetzt.

Die Academia Engiadina sowie die Berufsschule Oberengadin stellen bis zum Ferienbeginn und auf Anordnung des Gesundheitsamts für alle Klassen auf Fernunterricht um.

Die Contact Tracer der kantonalen COVID-Abteilung haben die Arbeit zur Unterbindung der Infektionsketten unverzüglich aufgenommen, mögliche Kontaktpersonen eruiert und in Quarantäne gesetzt. Aufgrund der plötzlichen Fallhäufung wurden die Ressourcen im Contact Tracing erhöht.

Damit mögliche Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus möglichst früh erkannt werden, empfiehlt das Gesundheitsamt bei typischen Krankheitssymptomen den Kontakt zu anderen Personen zu vermeiden und einen Coronatest zu machen.

Abstand halten und sich regelmässig die Hände waschen
Konkret empfiehlt das Gesundheitsamt den Mindestabstand von 1,5 Metern wenn immer möglich einzuhalten, sich mit Gesichtsmasken zu schützen, die Hände regelmässig zu waschen, die Kontaktdaten korrekt zu hinterlegen und die «SwissCovid App» zu nutzen. Im Oberengadin rät das Gesundheitsamt vorübergehend von Menschenansammlungen von über zehn Personen, Apéros und dergleichen dringend ab.

Autor: staka

Foto: Daniel Zaugg


3 Kommentare

1000/1000
Roger König am 03.10.2020, 16:57
Macht nur weiter so und schaufelt jetzt schon mal vorsorglich das Grab für die kommende Wintersaison. Wir hätten in dieser traumhaften Region alle Möglichkeiten um den zahlenden Kunden das Maximum an Sicherheit bieten zu können, stattdessen wird kräftig an Negativwerbung gearbeitet. Bravo!
Yvonne am 05.10.2020, 21:20
Man muss doch nicht das Grab schaufeln! Abstand halten oder Maske tragen! Ist das so schwierig? Wollen wir diesen Virus in Schach halten oder nicht? War dieses Wochenende im Oberengadin. Im Coop kein Mindestanstand, war als ZH sehr irritiert! Warum keine Maskenpflicht?
Thomas am 08.10.2020, 23:54
Ich kann der Yvonne nur voll zustimmen. Warum ist Masken tragen in Geschäfen so schwierig, tut nicht weh und hilft. Der Schul Cluster weitet sich gerade deutlich aus. Das geht jetzt voll los im oberen Engadin. Warum das eigene Grab für die Wintersaison schaufeln? Ansonsten kommen automatisch Reisewarnungen, etc....
Besser mit Disziplin die Ansteckungen runterbringen und Tote vermeiden.....
Dann gibt es auch Chancen für den Tourismus!
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