HomePolitikWirtschaftTourismusBildung/SozialesKulturSportBlaulichtGesundheitNatur/Umwelt

www.shutterstock.com/Corona Borealis Studio

www.shutterstock.com/Corona Borealis Studio

Mehr Contact-Tracer nötig

In Graubünden müssen zusätzlich Contact Tracer rekrutiert werden. Die Fallzahlen im Kanton steigen stark an. Covid-Schnelltests sollen so rasch wie möglich zum Einsatz kommen, auch in Apotheken. Allerdings fehlt noch die Zulassung durch das BAG.

Seit Montag und noch bis am Donnerstag findet in Chur die Session des Bündner Grossen Rates statt. Angesichts der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der Coronapandemie erstaunt es nicht, dass das Thema auch im Grossratsgebäude omnipräsent war. Gesundheitsdirektor Peter Peyer informierte am Mittwoch über die aktuelle Lage. In Graubünden steigen die Zahlen sehr stark an. Das bringt das sogenannte Contact-Tracing, also die Rückverfolgung von Ansteckungsketten, an den Anschlag. War man anhand der Fallzahlen vor wenigen Wochen noch davon ausgegangen, das Contact-Tracing mit fünf Personen abdecken zu können, sind aktuell bereits 16 Personen im Einsatz. «Aufgrund der aktuellen Entwicklung müssen wir weiteres Personal rekrutieren», sagte Peyer. Alleine am Mittwoch sind in Graubünden 107 neue Fälle dazugekommen. Aufgrund der geschätzten Positivitätsrate von 15 Prozent im Kanton sei klar davon auszugehen, dass viele Fälle nicht mehr entdeckt würden. Der kantonale Führungsstab ist reaktiviert worden. Grossveranstaltungen sollen im Moment im Kanton nicht verboten werden, da diese über gute Schutzkonzepte verfügen würden.
In der Fragestunde wurden unter anderem die Schnelltests thematisiert. Peyer sagte, dass noch diese Woche im Kanton die Voraussetzungen für die Einführung dieser Corona-Schnelltests geschaffen werden sollen, auch in Apotheken. Bevor aber damit begonnen werden könne, brauche es die Zulassung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Auf eine Frage von Grossrat Mario Salis (SVP, Oberengadin), ob seitens der Regierung und den Wintersportorten ein Notfallplan bestehe sollte die Situation eskalieren, verwies Peyer auf die Eventualplanung, der Regierung von Ende Sommer. Diese sei die Grundlage sei für die zweite Welle.
Anfang November sollen in zehn Destinationen im Kanton Veranstaltungen stattfinden, um die Tourismusakteure zu sensibilisieren. Die letzten Freitag kommunizierten, schärfen Massnahmen hätten zum Ziel, die hohe Infektionsrate einzudämmen. Dies wiederum sei mit Blick auf die kommende Wintersaison entscheidend.

Autor: Reto Stifel

Foto: www.shutterstock.com/Corona Borealis Studio


Noch keine Kommentare

1000/1000
  • Hommage an das Engadin – ecomunicare
  • Plan-B
  • GEWERBERÄUME – St. Moritz-Dorf
  • GROSSER ANKAUF VON ANTIQUITÄTEN
  • ELEKTRO-PROJEKTLEITER FA und ELEKTROMONTEURE EFZ
  • Alpenstil
  • Ullmann
  • VERWALTUNGSANGESTELLTEN EINWOHNERDIENSTE 100% (m/w)
  • Robotik@home
  • HAUSWARTSTELLE IN ZUOZ
  • 2.5 Zimmer-Wohnung – La Punt
  • HAUSWARTSTELLE IN ZUOZ
  • Mietwohnung ab 5½-Zimmer
  • Pontresina Wochentipp
  • ina responsabla / in responsabe