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Die Bündner Covid-Impfaktion startet in Chur. Das Engadin und die Südtäler müssen sich hingegen noch bis in die zweite  Hälfte Januar gedulden. Foto: Shutterstock, Romini/Grafik: Daniel Zaugg

Die Bündner Covid-Impfaktion startet in Chur. Das Engadin und die Südtäler müssen sich hingegen noch bis in die zweite  Hälfte Januar gedulden. Foto: Shutterstock, Romini/Grafik: Daniel Zaugg

Covid-Impfung: Südbünden muss sich gedulden

Die Bündner Skigebiete bleiben weiter offen und dürfen ihre Aussenterrassen ab sofort, aber mit Auflagen, wieder nutzen. Ab dem 4. Januar sind auch wieder alkoholische Getränke erlaubt. Hingegen verzögert sich der Impfstart in Südbünden.

Am Mittwochvormittag hat die Bündner Regierung über weitere Lockerungen und den Start der Covid-Impfaktion informiert. Regierungsrat Marcus Caduff betonte in seinen Ausführungen, wie wichtig die Feiertage aus volkswirtschaftlicher Sicht für den Tourismuskanton Graubünden und viele Branchen sei und verkündete die vorderhand bis zum 22. Januar befristete Verlängerung zur Offenhaltung der Skigebiete.
Weil die Skigebiete ihre Aufgaben wahrgenommen hätten und die aktuelle epidemiologische Lage es zulasse, dürfen Gastronomiebetriebe im Bereich Take-away in den Skigebieten ihre Aussenterrassen unter Wahrung und Kontrolle der gängigen Sicherheits- und Distanzregeln ab sofort wieder nutzen. Ab dem 4. Januar ist auch das Alkoholverbot auf Skipisten aufgehoben. Laut Caduff prüfe die Regierung die Lage laufend und halte sich erneute Verschärfungen vor. Schon in der Neujahrswoche will die Regierung zudem die Öffnung der Gastronomiebetriebe im Kanton prüfen.
Gesundheitsminister Peter Peyer erinnerte daran, dass vor praktisch genau einem Jahr aus China erste Meldungen über ein neuartiges Virus bekannt wurden. In dieser «schlimmsten weltweiten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg» habe die Schweiz, trotz eines der besten Gesundheitssysteme, zu hohe Fall- und Todesfallzahlen zu beklagen. «Wir sind alles andere als durch die Pandemie durch», so Peyer mit dem Verweis auf die neuen, mutierten Virusvarianten aus England und Südafrika.
Am kommenden Montag, 4. Januar startet in Graubünden die lange angekündigte Corona-Impfaktion. Allerdings beschränken sich die verantwortlichen Kreise in einem ersten Schritt darauf, die Impfaktion mittels mobilen Impfequipen in einem Churer Alters- und Pflegeheim zu starten. Laut der Bündner Kantonsärztin Marina Jamnicki sei dies so entschieden worden, um vor Ort erste Erfahrungen im Umgang mit dem heiklen Impfstoff und auch dem Ablauf und der Koordination des Impfvorgangs machen zu können. In der zweiten Januarhälfte sollen dann auch die regionalen Impfzentren, beispielsweise jene im Spital Oberengadin in Samedan, ihren Betrieb aufnehmen.

Das ganze Interview mit der Kantonsärztin sowie die wichtigsten Fragen und Antworten zur Covid-Impfaktion gibt es in der Donnerstagsausgabe vom 31. Dezember.

Autor: Jon Duschletta. Foto: shutterstock/Romiri, Jon Duschletta, Bildkomposition: Daniel Zaugg


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