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Foto: Daniel Zaugg

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Engadiner Spitäler haben freie Kapazitäten

Die beiden Spitäler im Engadin sind bei weitem nicht ausgelastet. In Samedan hat es zurzeit 13 am Coronavirus erkrankte Patienten, in Scuol keinen einzigen. Regionale Zahlen zu Covid-19-Fällen im Kanton gibt es aus verschiedenen Gründen keine.

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13 Kommentare

1000/1000
Jay Hoover am 03.04.2020, 20:36
Herr Stifel, ist es wirklich schlau und sogenannter "Qualitätsjournalismus" auf der Frontseite ein Inserat mit einem Aufruf der Oberengadiner Gemeinden an Ostern nicht ins Engadin zu reisen zu publizieren und in der selben Ausgabe einen solchen Artikel zu bringen, der das Ganze verharmlost? Die getroffenen Massnahmen wirken und wir alle sollten noch einen Monat ausharren, dann kommt die Sommersaison gut und alles läuft wieder wie gewohnt. Diesen Artikel hätte man sich zum jetzigen Zeitpunkt sparen können oder ihn zumindest differenzierter bringen können mit dem Hinweis der abflachenden Welle. Ansonsten wird der Tag vor dem Abend gelobt und die Problematik verharmlost und nach Ostern sind die Spitäler dann überfüllt...
Reto Stifel am 04.04.2020, 16:28
Allegra Herr Hoover
Danke für Ihre Zeilen. In der Tat ist es immer ein Abwägen, welche Themen wir machen und wie wir diese umsetzen. Und wie wir die richtige Mischung finden zwischen «Angstmacherei» und «verharmlosen.» Ich habe den Artikel nun noch mal sehr kritisch durchgelesen und kann Ihre Meinung, hier werde etwas verharmlost, nicht teilen. Ich schreibe nach dem Recherchegespräch mit den beiden Spitaldirektoren einfach was ist, wie sich die Lage in den beiden regionalen Spitälern aktuell präsentiert. Zurzeit wird viel erzählt; auch dass die Spitäler am Anschlag seien. Wenn ich nun im Artikel aufzeigen kann, dass das nicht stimmt und dass die Institutionen gut vorbereitet sind, sollte die Welle kommen, ist das eine positive, beruhigende Nachricht, nicht eine Verharmlosung. Reto Stifel, Chefredaktor EP/PL
Claudia N. am 07.04.2020, 10:52
Sehr geehrter Herr Hoover

Leider verhindert Panik das rationale Denken. Ich rate Ihnen, die Zahlen wirklich einmal detailliert zu verfolgen, und zwar in irgendeinem Kanton, der diese gut dokumentiert. Wir sind weit entfernt von einem Schreckensszenario in den Spitälern. Die Zahlen in den Spitälern sind rückläufig. Die Toten müssten gemäss internationalem Standard unter ihren Grunderkrankungen erfasst werden, die für den Tod ursächlich waren, und nicht unter einem jener Tröpfchen, die in jeder Grippesaison das Fass zum Überlaufen bringen. Die in den Zeitungen kommunizierten Zahlen sind irreführend, um nicht zu sagen objektiv falsch. Dank an Herrn Stifel für den Mut, das Problem anzusprechen, das in der ganzen Schweiz zu beobachten ist.
sacha weibel am 07.04.2020, 15:10
Tja herr Hoover, jetzt ist es an der Zeit dass sie sich informieren, und damit meine ich nicht die erste Seite des Blicks zu überfliegen... Mal bei euromono.org die Sterberaten anschauen, mal hinterfragen was dieser Corona Test wirklich aussagt und wie viele Menschen in der Schweiz den nun tatsächlich AN und nicht MIT Covid gestorben sind. Das sind weltweit übrigens so um die 12% der gemeldeten Verstorbenen, in der Schweiz seit Beginn der Krise also etwa 70 Personen...Das können sie dann mit einer starken Grippe Epidemie vergleichen die in der Schweiz bis zu 2000 Menschen das Leben kosten kann. Im Kanton Waadt übrigens sind seit Anfang April jeden Tag weniger Leute hospitalisiert, viele der Angestellten müssen auch da Arbeitslosengeld in Anspruch nehmen. Sie müssen mir übrigens gar nichts glauben sondern sollten sich diese Zahlen selbst anschauen. Die sind sehr einfach zu finden. Viel Glück bei der Recherche!
Hans Holebweger am 07.04.2020, 18:28
Sehr geehrter Herr Hoover

Ich schätze mal, dass sie zur Risikogruppe gehören mit entsprechenden Vorerkrankungen und nun gewaltig Schiss haben. Anders kann ich ihre Reaktion nicht verstehen.
Jay Hoover am 08.04.2020, 23:16
Wer das Coronavirus immer noch mit dem Influenzavirus vergleicht, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen. Und wer sagt das Ganze sei nur Panikmache ebenfalls nicht. Sie alle wissen es ja sowieso besser als die Epidemiologen, Virologen, Immunologen und Experten. Die Spitäler mögen zur Zeit unterlastet sein. Dies ist jedoch auf die früh getroffenen Massnahmen zurück zu führen. Wir alle haben im Gegensatz zur Grippe keine Antikörper gegen das Coronavirus und dies macht es so gefährlich. Für Menschen ab 65 sowie für Menschen mit Vorerkrankungen kann es sehr gefährlich sein. Ebenso gibt es schwere Verläufe auch bei jüngeren, gesunden und fitten Menschen. Aus diesen Gründen kann das Gesundheitssystem schnell an die Grenze kommen. Falls die Massnahmen nun gelockert würden oder sich die Menschen nicht mehr daran halten, würden die Fallzahlen und damit die Hospitalisierungen sowie Todesfälle rasch zunehmen. Aber die Berichte aus der Lombardei, aus Spanien und aus New York sind ja alle Fake...
Jay Hoover am 08.04.2020, 23:19
Sie könnten ja mit B. Johnson zusammentun, welcher sich vor einigen Wochen genau wie Sie geäussert hatte und inzwischen auf der Intensivstation liegt. Hoffen dürfen Sie, dass eines der neun Beatmungsgeräte in Samedan dann noch für Sie frei ist. Freundlichst Jay Hoover, welcher keine Angst hat jedoch den nötigen Respekt und zu keiner Risikogruppe gehört
Martin Mader am 12.04.2020, 23:57
Nein sie können überall lesen, die Spitäler sind halbleer, auch in Deutschland. Aerzte schreiben sogar - dass sie seit Wochen auf den Anturm wappnen, nur er kommt nicht.

Zu Italien: in der Grippesaison 2017 Geschätzte 25100 Tote. Die Gesundheitsysteme sind jedes Jahr kronisch überlastet, die Antibiotika Resistenz liegt scheinbar 25 Prozent, Gesundheitssystem wurde Totgespart und und und dies und vieles mehr lässt sich ganz einfach googeln - und das sind keine Verschwöhrungstheorien. Es ist höchste Zeit aufzuwachen, aber ich gabe da ehrlich gesagt wenig Hoffnung.

PS: wo sind in diesen Statitiken eigentlich die normalen Grippetoten? Alle weg; in Luft aufgelöst?
Maria H. am 04.04.2020, 20:41
Diese Zahlen sollten täglich aktualisiert werden. Dann könnte man sich ein besseres Bild machen. Die Fallzahlen in den Regionen wäre noch wichtiger, insbesondere wenn zwischendurch aus Versehen doch mal das Wort ‚Hotspot’/Engadin fällt. Warum darf das Volk nicht wissen woran es ist.
Fortunat am 06.04.2020, 10:00
Der Irrsinn hat eben erst begonnen.
Axel am 07.04.2020, 05:58
Uhhh - Fortuna hat gesprochen...
Den Irrsinn gibt es länger als Sie sich denken können und danke, dass es Menschen gibt, die ihn aufzeigen!
Mike Müller am 06.04.2020, 21:05
Vielen Dank für den Bericht. Endlich mal jemand der Mut hat der allgemeinen Angst und Panikhetze entgegenzuwirken. Der Bericht ist sachlich. Da kann nichts angeprangert werden.
Agathe Jung am 07.04.2020, 23:36
Auch hier in Deutschland sind die meisten Krankenhäuser nicht überlastet. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann im DIVI Intensivregister schauen: https://www.intensivregister.de/#/intensivregister
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