Christian Jott Jenny präsentiert ein Konzertprogramm, das sich 2020 zumeist an der frischen Luft abspielen wird. Foto: Giancarlo Cattaneo

Christian Jott Jenny präsentiert ein Konzertprogramm, das sich 2020 zumeist an der frischen Luft abspielen wird. Foto: Giancarlo Cattaneo

«Ein bisschen Fatalismus braucht man im Jahr 2020»

Vom 16. Juli bis 2. August werden Liebhaber von Jazz und Artverwandtem wieder mit Livemusik verwöhnt. Dass das Festival da Jazz 2020 stattfindet, grenzt an ein Wunder, an das Christian Jott Jenny aber geglaubt hat.

Engadiner Post: Christian Jenny*, mit einem Pre-Opening-Konzert für geladene Gäste nimmt das 13. Festival da Jazz morgen Fahrt auf. Wie steht es um Ihre Nerven, nachdem Sie wegen der Corona-Pandemie monatelang im Ungewissen waren, ob das ...

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3 Kommentare

Fortunat am 13.07.2020, 20:07

Christian Jott Jenny ist eine schillernde Persönlichkeit. Neue Leute braucht das Land. Gewiss, St. Moritz muss neu erdacht werden. Mir kommt aber bei Christian Jott Jenny ein etwas unwohliges Magengefühl auf. Ist er wirklich die Person, wie ein Johannes Badrutt oder ein Hans Peter Danuser? Will er St. Moritz oder in erster Linie sich selber in Szene setzen?

Katharina von Salis am 15.07.2020, 05:58

Sowohl als auch. Das Eine schliesst das Andere ja nicht aus. Im Gegenteil, es braucht beides. Die Lust am sich selber darstellen, zu spielen mit all' denen, die ihn beobachten, bewirkt erst den Schub auch für St. Moritz. Und beide brauchen und geniessen sie den Applaus, der Darsteller ebenso wie St.Moritz Top of the World — im besten Fall Welttheater, eben.

Bernhard am 14.07.2020, 15:35

Um sich selber in Szene zu setzen gibt es weit aus bessere Möglichkeiten als das Amt des Gemeindepräsidenten....