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Foto: shutterstock.com/Numstocker

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Lieferengpässe bei den Impfstoffen

Der Pharmakonzern Pfizer kann die bereits zugesagte Menge an Corona-Impfstoffen nicht wie geplant liefern. Wie die Regierung mitteilt, beeinflussen die Lieferengpässe ebenfalls den Bündner Impfplan.

Weil der Pharmakonzern Pfizer wegen Anpassungen im belgischen Produktionswerk in Puurs die europaweit bereits zugesagte Menge an Corona-Impfstoffen nicht wie geplant liefern kann, entstehen Lieferengpässe. Vom Engpass betroffen ist auch Graubünden. Von den 3000 zugesprochenen Impfdosen hat das Gesundheitsamt am 18. Januar 2021 lediglich 1000 erhalten.

Verzögerung bei den Impfterminen
Die zweiten Dosen für die bereits Geimpften in den Alters- und Pflegeheimen sind gesichert. Allerdings hat der Lieferengpass Auswirkungen auf die dezentralen Impf- und Testzentren. So wird das Impfzentrum in Chur (Standort Kreuzspital) nebst dem Pfizer-Impfstoff nun ebenfalls mit dem Impfstoff "COVID-19 Vaccine Moderna®" beliefert. Dies führt dazu, dass in den restlichen Impf- und Testzentren weniger Moderna-Impfstoff zur Verfügung steht und es somit zu weiteren Verzögerungen bei den Impfterminen kommen wird.

Aufgrund der limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffs werden ausschliesslich Personen aus bestimmten Zielgruppen, nach Vorgabe der Impfempfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, geimpft. Vorerst sind dies Personen über 75 Jahre sowie Erwachsene mit schweren chronischen Krankheiten.

Impfungen ab Ende Januar
Die erwähnten Zielgruppen werden nach vorgängiger Registration und je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs ab Ende Januar in den Regionalspitälern Davos, Ilanz, Poschiavo, Schiers, Scuol und Thusis sowie in Zentren in Cama, Chur (Kreuzspital) und St. Moritz geimpft. Die Impfberatungen liegen im Kompetenzbereich der Hausärztinnen und Hausärzte. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt bei Verfügbarkeit des entsprechenden Impfstoffs in der Hausarztpraxis ebenfalls Impfungen anbieten können.

Die Impftermine werden nach Registration durch die Impfzentren zugewiesen und bestätigt; es besteht keine freie Terminwahl. Die Voranmeldung kann einerseits online (www.gr.ch/impfung) oder telefonisch via Impf-Hotline (Telefon +41 81 254 16 00) gemacht werden. Für die Online-Voranmeldung wird die Krankenversicherungskarte sowie eine Telefonnummer benötigt.

(staka)

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