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Foto: Daniel Zaugg

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Bergbahnen mit Frust und Verlust

Die Bündner Bergbahnen verzeichnen im Februar im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang an Gästen von 9 Prozent. Kumuliert über die ganze Wintersaison entspricht dies 22 Prozent und einem Minus im Transportumsatz von 40 Millionen Franken.

Aufgrund der Umstände beurteilt Bergbahnen Graubünden in einer Mitteilung das Februar-Resultat als akzeptabel. Die Entwicklung der gesamten Wintersaison zeigt per Ende Februar einen Rückgang von 22 Prozent oder rund 1,1 Millionen Gäste sowie einen Verlust von 21,3 Prozent beim Transportumsatz, was etwa 40 Millionen Franken entspricht. Aufgrund der Bedeutung der internationalen Gäste für das Ostergeschäft und unter Berücksichtigung der Entwicklungen im nahen Ausland geht Bergbahnen Graubünden von Rückgängen von rund 30 Prozent per Ende Wintersaison aus. Zu den Entwicklungen in der Berggastronomie liegt Bergbahnen Graubünden kein konkretes Zahlenmaterial vor. Auf Basis von Rückmeldungen und Einschätzungen erwartet der Verband Verluste beim Gastronomieumsatz von deutlich über 60 Prozent.
Die epidemiologische Situation und die damit verbundenen Einschränkungen führten bei den Bündner Bergbahnen im Februar im Vergleich zum Vorjahr zu einem Rückgang an Gästen (minus 9 Prozent) und an Transportumsatz (minus 5,6 Prozent). Im Vergleich zum Fünfjahres- und Zehnjahresdurchschnitt ist bei den Gästen ein Rückgang von 3,3 beziehungsweise 2,8 Prozent zu verzeichnen. Der Transportumsatz nahm im Februar im Vergleich zu den langjährigen Durchschnitten mit 1,8 Prozent und 4,2 Prozent zu. Hierbei sind der Einfluss von Angebotsentwicklungen und den damit verbundenen Preisanpassungen sowie Preisdifferenzierungsstrategien zu berücksichtigen.
Nach der angeordneten Schliessung der Terrassen in den Skigebieten am letzten Wochenende sei das Unverständnis und der Frust über den Entscheid des Bundesrates nach wie vor gross. Die Unternehmen könnten nicht verstehen, weshalb eine seit zwei Monaten bestens etablierte und vom Kanton Graubünden mitgetragene Lösung, welche der epidemiologischen Situation Rechnung trug und den Gesundheitsschutz der Schneesportler sicherstellte, nicht neutral bewertet wurde. Bergbahnen Graubünden stellt in Frage, ob der Bundesrat im Rahmen der Pandemie legitimiert ist, «staatspolitische» Gründe stärker zu gewichten als epidemiologische. Im Weiteren sei es frustrierend, wenn das BAG zeitgleich zur Terrassenschliessung in den Skigebieten die Verpflegung von «Büezern» und Skischulklassen in Innenräumen legitimiere.

(pd)


1 Kommentar

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Claude Zünd am 03.03.2021, 22:00
Diese Verluste sind tragisch. Aber jetzt heisst es Ärmel hochkrempeln. Ein angepasstes Konzept, orientiert an vielseitig, interessierten Gästen aus dem eigenen Land kann helfen. Ihre Nachbarn, die Region Arosa/Lenzerheide, machen es ihnen vor, mit einer Winterwanderkarte. Bestimmt wird auch der nicht einheimische Dauermieter, reizvolle Angebote von den Bergbahnen sehr begrüssen
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