Der Bund wolle viel mehr testen, damit die kontaminierten Personen schneller identifiziert werden könnten, sagte Berset. Mit der Übernahme der Kosten durch den Staat soll der Zugang zu den Test vereinfacht werden. Das Ziel ist laut Berset unter anderem, dass sich rund 40 Prozent der mobilen Bevölkerung in Unternehmen, Schulen und Universitäten künftig regelmässig testen lassen. Dies sei mittlerweile möglich, weil in den Labors genügend Kapazitäten vorhanden seien. Vor einem Jahr sei das noch nicht der Fall gewesen. «Wir hoffen, dass wir trotz sehr instabiler Situation weitere Öffnungen vorsehen können», sagte Berset. Der Bundesrat gehe damit aber ein Risiko ein. Die Fallzahlen in den umliegenden Ländern stiegen wieder. «Wir dürfen nicht die Kontrolle verlieren.» Berset bekräftigte, dass dem Bundesrat die missliche Lage der Gastronomiebranche bewusst sei. «Wir machen alles, was wir können, damit diese Unternehmen ihren Betrieb möglichst schnell wieder aufnehmen können.»

(sda)