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Foto: shutterstock.com/Dmitry Kalinovsky

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Hotellerie leidet auch im Februar

Die Coronakrise hinterlässt in der Schweizer Hotellerie nach wie vor tiefe Spuren. Die Zahl der Übernachtungen ist auch im Februar stark zurückgegangen. Es fehlen vor allem Gäste aus dem Ausland.

Die Hotelübernachtungen brachen im Februar gegenüber den noch relativ guten Vergleichszahlen aus dem Vorjahr um 39,9 Prozent auf 2,00 Millionen ein, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag anhand provisorischer Ergebnisse mitteilte. Im Januar hatte Corona die Zahl der Logiernächte um 58 Prozent in die Tiefe gerissen. Die weltweiten Reiserestriktionen wie strenge Quarantänebestimmungen oder gar Grenzschliessungen sind eine schwere Belastung für den Tourismus. Nach einem noch guten Jahresbeginn hatten im Jahr 2020 die Folgen der Corona-Pandemie die Zahl der Übernachtungen in der Schweiz auf das Niveau von zu Beginn der 50er-Jahre zurückgeworfen.
In Schweizer Hotels checken in erster Linie heimische Gäste ein, aus dem Ausland reisen deutlich weniger Touristen an. Das war auch zu Beginn des Jahres 2021 so. Im Februar betrug der Rückgang der Logiernächte von ausländischen Gästen fast 80 Prozent auf gut 335 000. Nach zwei Monaten ergibt sich ein praktisch gleich hohes Minus.
Besser läuft das Geschäft mit den Schweizer Gästen, doch auch da nahmen die Übernachtungszahlen ab. Im Februar wurden mit heimischen Gästen insgesamt 1,67 Logiernächte registriert. Das sind rund 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Für Januar und Februar zusammen ergibt sich ein Rückgang um einen Fünftel.

(sda)


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