"Vielfalt und Zusammenhalt prägen mein Leben“, betont Jon Pult während seines viersprachigen Auftritts vor den Medien. Aufgewachsen ist Pult als schweizerisch-italienischer Doppelbürger zwischen dem romanischen Unterengadin, der italienischen Metropole Milano und der Bündner Kantonshauptstadt Chur. Als Student und danach als Mitarbeiter eines KMU war er Wochenaufenthalter in Zürich. Mit seiner Frau lebt er nun zwischen Chur und Bern.

Ein Bundesrat für alle
Urbanität, Weltoffenheit und Mobilität prägen sein Denken genauso wie der uralte Kulturraum der Alpen, führt Pult weiter aus und hält fest: „Ich bin Politiker geworden, weil ich zu einer Politik für alle Menschen in unserem Land beitragen möchte.“ Konkret nennt Pult drei grosse Herausforderungen. Erstens: eine Reform des Gesundheitswesens ohne Leistungsabbau. Zweitens: das Erreichen der Klimaziele als Gemeinschaftswerk, nicht als Kulturkampf. Drittens: die Stabilisierung des Verhältnisses zur Europäischen Union.

Jung und erfahren
Begleitet wird Pult von Andri Perl, Parteipräsident der SP Graubünden, und Sandra Locher Benguerel, Nationalrätin. Perl streicht dabei Pults Leistungsausweis in dessen zwanzigjähriger Laufbahn hervor – von der Gemeindepolitik über die Kantonspolitik bis in die Bundespolitik. Ausserdem habe Pult KMU-Erfahrung sowohl in der operativen Tätigkeit als auch auf der Führungsebene. Dass Pult als Politiker der jüngeren Generation hohes Ansehen in Bundesbern geniesst, erläutert seine Kollegin Sandra Locher Benguerel. Das beweise die Wahl zum Präsidenten der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen. Das beweise auch die Wahl zum Vizepräsidenten der SP Schweiz. 

SP Graubünden steht voll hinter Pult
Die SP Graubünden freut sich sehr über Jon Pults Entscheid, sich bei den Bundesratswahlen zur Verfügung zu stellen. Sie ist stolz darauf, der Bundeshausfraktion einen derart kompetenten Kandidaten vorschlagen zu können. Die Geschäftsleitung der SP Graubünden empfiehlt einstimmig, Pult anlässlich des ausserordentlichen Parteitags vom 14. Oktober als Bundesratskandidaten zu nominieren. (Medienmitteilung SP Graubünden)