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Foto: z. Vfg

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Ganz im Zeichen des Tourismus

Auch Luzi Heimgartner gehört zu den Zugezogenen. Seit vielen Jahren lebt er nun schon im Oberengadin, der 49-jährige Vollbluttouristiker und ein weiterer Zeitzeuge anlässlich der Schwerpunktwoche der EP/PL.

Er ist ein Vollbluttouristiker, der 49-jährige Luzi Heimgartner aus Silvaplana. Er ist Studienberater an der Höheren Fachschule für Tourismus Graubünden, Dozent für Tourismus und Eventmanagement sowie Leiter des CAS Event Managements. Seit 1997, als er für sein Studium an der HFT Graubünden kam, lebt Heimgartner im Engadin, war aber schon vorher als junger Koch zwei Wintersaisons im Hotel Suvretta und im Hotel Waldhaus Sils. Für ihn ist es ein Privileg, hier leben zu dürfen, auch dass seine beiden Kinder im Tal aufwachsen können.

Wenn er an damals denkt und diese Zeit mit heute vergleicht, dann ist die Lebensqualität im Engadin aus seiner Sicht immer noch sehr hoch. «Ich stelle fest, dass etliche Zweitheimische nach der Pension ihren Hauptwohnsitz ins Engadin verlegen. Da werden interessante Leute plötzlich einheimisch. Leute mit guter Ausbildung, interessanten Netzwerken und neuen Ideen», so Heimgartner. Auch die Digitalisierung bringt seiner Meinung nach grosse Chancen im Bereich der Standortförderung für das Tal mit sich. «Leute, die zum Beispiel in der Tech-Branche und nicht an einen fixen Arbeitsplatz und -ort gebunden sind, lassen sich im Engadin nieder. Das ist eine Bereicherung für das Tal.» Spürbar ist für ihn heute aber ganz deutlich der Klimawandel. «Man wandere nur mal wieder zur Gletscherzunge des Morteratsch-Gletschers», lässt er seine Begeisterung durchblicken.

Es ist gerade diese Engadiner Landschaft, die für Heimgartner einmalig ist. «Wer gerne Sport treibt und gerne draussen in der Natur ist, lebt hier im Paradies. Ich liebe die Vielfältigkeit der Saisons, der Landschaft und der Menschen, die hier leben.» Allerdings seien gewisse Infrastrukturen nicht mehr ganz up to date, wie er findet. «Diese sollten unbedingt erneuert werden, so zum Beispiel eine Eishalle, die zwingend notwendig für das Tal ist. Da- mit das Engadin auch langfristig im Schneesport in der obersten Liga mitspielen kann, ist für mich die Hahnenseeverbindung eine zwingende Investition, um ein grosses zusammenhängendes Skigebiet im Oberengadin zu erhalten», ist er dezidiert der Meinung.

Autorin: Mirjam Spierer-Bruder


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