«Alle haben mir gesagt, die Morgenstimmung am Stazersee sei magisch und jetzt muss ich sagen: Ja, das ist das richtige Wort, es ist magisch», sagt Nubya kurz nachdem sie unter tosendem Applaus und mehreren Zugaben die Bühne vor dem Stazersee verlassen hat. Die schweizerisch-nigerianische Sängerin hatte an diesem Sonntagmorgen gleich mehrere Premieren: das erste Mal am Lej da Staz, das erste Konzert so früh am Morgen und der erste Auftritt am Festival da Jazz.
Die Baslerin ist von Soul und von Pop geprägt, lässt aber auch afrikanische Klänge und Rhythmen in ihre Musik einfliessen. In Kombination mit dem strahlenden Sonnenschein und den sommerlichen Temperaturen ergibt dies eine Mischung, welche den Funken zwischen zwischen Sängerin und Publikum vom ersten Lied an überspringen lässt.
Eine unvergleichliche Stimmung
Das Besondere an den Gratiskonzerten am Lej da Staz ist tatsächlich die Atmosphäre. «80 Prozent der Konzertbesucher kommen wegen der Stimmung«, meint der Initiant des Festival da Jazz, der Gemeindepräsident von St. Moritz, Christian Jott Jenny. Er blickt zufrieden auf die Szenen, die sich vor seinen Augen abspielen: Familien auf Picknickdecken frühstücken, Velofahrer sitzen neben ihren Bikes und lauschen andächtig der Musik, Hunde liegen neben ihren Besitzern im noch taufeuchten Grass, ein junges Paar hält sich fest umschlungen und wiegt sich im Takt der Musik.
Es ist friedlich am Lej da Staz. Immer wieder steigt jemand ins Wasser, um zu baden, Kinder spielen an der kleinen Sandbucht, vom Kaffeestand weht ein aromatischer Duft zum Publikumsbereich. Hunderte von Personen sind gekommen, um Nubya in dieser unvergleichlichen Stimmung zu erleben.
Den wahnsinnigsten Scheinwerfer
Die Basler Künstlerin hat ein abwechslungsreiches Programm mitgebracht, von «I wanna dance with somebody» von Whitney Houston zu eigenen Liedern wie «Song of my Soul», «Babygirl» oder «Give me the strenght», oder auch Mitsing-Hits wie «Lean on me» von Bill Withers. Besonders mitreissend ist Nubyas Tanzeinlage mit afrikanischen Trommeln. Still sitzen ist dabei unmöglich. Zwischen den Liedern erzählt Nubya Anekdoten aus ihrem Leben zwischen den beiden Welten Nigeria und der Schweiz sowie zu besonderen musikalischen Erlebnissen. Das Morgenkonzert am Lej da Staz wird wohl künftig auch zu ihrem Repertoire an Anekdoten gehören. Mit der Engadiner Sonne erlebte sie beispielsweise «den wahnsinnigsten Scheinwerfer, den ich in meinem Leben je gehabt habe».
Eigentlich sei sie ein Morgenmuffel, gesteht die Musikerin. Doch davon ist an diesem Morgen nichts zu spüren. Die Sängerin sprüht während des Konzerts nur so vor Energie und Lebensfreude. Nach dem Auftritt sagt sie: «Es war eine fantastische Erfahrung, es war der Hammer, und ich würde sofort wieder ganz früh aufstehen, um so ein Konzert zu erleben.» Mit dem Auftritt am Festival da Jazz schlägt sie zudem eine Brücke zu ihren musikalischen Anfängen, denn Nubya hat in New York ein Jazzstudium absolviert. Gewisse Elemente des Jazz seien immer noch in ihrer Musik enthalten. Eins ist jedenfalls klar, Nubya war nicht zum letzten Mal am Lej da Staz. Und sollten die Organisatoren des Festival da Jazz sie noch einmal für einen Auftritt anrufen, lautet ihre Antwort bereits jetzt: «Ich komme sofort!»
Eigentlich sei sie ein Morgenmuffel, gesteht die Musikerin. Doch davon ist an diesem Morgen nichts zu spüren. Die Sängerin sprüht während des Konzerts nur so vor Energie und Lebensfreude. Nach dem Auftritt sagt sie: «Es war eine fantastische Erfahrung, es war der Hammer, und ich würde sofort wieder ganz früh aufstehen, um so ein Konzert zu erleben.» Mit dem Auftritt am Festival da Jazz schlägt sie zudem eine Brücke zu ihren musikalischen Anfängen, denn Nubya hat in New York ein Jazzstudium absolviert. Gewisse Elemente des Jazz seien immer noch in ihrer Musik enthalten. Eins ist jedenfalls klar, Nubya war nicht zum letzten Mal am Lej da Staz. Und sollten die Organisatoren des Festival da Jazz sie noch einmal für einen Auftritt anrufen, lautet ihre Antwort bereits jetzt: «Ich komme sofort!»






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