Eis und Schnee erhöhen im Winter das Unfallrisiko deutlich. Besonders in den frühen Morgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr kommt es häufig zu Stürzen auf vereisten oder verschneiten Wegen. Regen, Schneefall und überfrierende Nässe verwandeln Gehwege und Strassen rasch in rutschige Flächen. Zwischen Dezember und Februar ereignen sich in der Schweiz jährlich über 21 000 Sturzunfälle im Freien, rund die Hälfte davon auf Schnee oder Eis. Dies schreibt die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva in einer Mitteilung. Jede zweite betroffene Person verletzt sich dabei so schwer, dass sie mehrere Tage arbeitsunfähig ist.
Besonders an Werktagen ist das Risiko erhöht. Dunkelheit, Zeitdruck sowie noch nicht geräumte oder gestreute Wege tragen zusätzlich zur Unfallgefahr bei. Die Folgen reichen von Prellungen und oberflächlichen Verletzungen über Verstauchungen und Zerrungen bis hin zu Knochenbrüchen. Rund jeder fünfte Sturz endet mit einer Fraktur. In einzelnen Fällen sind die Verletzungen so gravierend, dass langfristige gesundheitliche Folgen bleiben.
Um Stürze zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Gehtempo den Verhältnissen anzupassen, geeignetes Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen zu tragen und bei Bedarf Hilfsmittel wie Spikes zu verwenden. Auch das Benutzen von Handläufen auf Treppen sowie das rechtzeitige Streuen von Gehflächen können das Risiko deutlich reduzieren.
Autorin: Suva
Foto: Marc Weiler
Autorin: Suva
Foto: Marc Weiler




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