Ein Abend im Hotelrestaurant, ein spontaner Besuch im Spa oder sogar eine Übernachtung mit Blick auf die Engadiner Bergwelt: Angebote wie diese prägen den Alltag in St. Moritz und gehören fest zum touristischen Gesamtbild des Ortes. Das Hotel Laudinella rückt sie nun stärker in den Fokus der lokalen Bevölkerung – und verbindet dies mit einem Preisnachlass auf seine Dienstleistungen für Einheimische.
Verankerung in der Geschichte
«Nach einer besonders erfolgreichen Wintersaison wollten wir den Einheimischen etwas zurückgeben», erklärt Christoph Schlatter, Direktor des Hotels. Die Idee sei dabei nicht aus wirtschaftlichem Druck entstanden, sondern aus Überzeugung. «Es geht uns nicht darum, die Nebensaison zu fördern, sondern vielmehr darum, diejenigen zu würdigen, die das Leben hier im Engadin prägen.»
Das Projekt knüpft an die Geschichte des Hauses an. «Wir waren früher eine Genossenschaft und haben immer geschaut, dass wir fair im Preis sind und ein Angebot für alle schaffen», sagt Schlatter. Gerade für einen Betrieb mit grosser Gastronomie sei es wichtig, auch für die lokale Bevölkerung attraktiv zu bleiben. «Wir möchten, dass Einheimische unsere Restaurants nutzen und Teil des Ganzen sind.»
Das Projekt knüpft an die Geschichte des Hauses an. «Wir waren früher eine Genossenschaft und haben immer geschaut, dass wir fair im Preis sind und ein Angebot für alle schaffen», sagt Schlatter. Gerade für einen Betrieb mit grosser Gastronomie sei es wichtig, auch für die lokale Bevölkerung attraktiv zu bleiben. «Wir möchten, dass Einheimische unsere Restaurants nutzen und Teil des Ganzen sind.»
Tourismus und Akzeptanz
Neben der Wertschätzung spielt auch ein gesellschaftlicher Gedanke eine Rolle. Der Tourismus bringe zwar wirtschaftlichen Erfolg, könne aber in Spitzenzeiten auch zur Belastung werden. «Es geht auch um Tourismusakzeptanz», so der Hoteldirektor. «Wir wissen, dass es ein paar intensive Wochen im Jahr gibt. Umso wichtiger ist es, den Einheimischen zu zeigen: Ihr gehört dazu und könnt ebenfalls profitieren.»
Erste Erfahrungen mit dem Projekt
Um den Rabatt zu nutzen, müssen Einheimische ihren entsprechenden Ausweis vorlegen und erhalten dafür eine sogenannte «Member Card». Die Hürde scheint jedoch für einige noch etwas hoch zu sein: «Im ersten Monat haben rund 40 Personen eine Karte abgeholt», sagt Schlatter. «Das ist ein Anfang, aber wir müssen schauen, wie wir das Angebot noch zugänglicher machen können.»
Dennoch sieht er im Projekt Potenzial – auch über den reinen Preisvorteil hinaus. «Es ist auch ein Marketinginstrument. Manche freuen sich schon, wenn sie sehen, dass es so ein Angebot gibt.» Gleichzeitig hofft er, dass die Einheimischen dadurch häufiger ins Hotel Laudinella kommen: «Vielleicht kommt man dann nicht nur einmal im Jahr, sondern regelmässig.»
Dennoch sieht er im Projekt Potenzial – auch über den reinen Preisvorteil hinaus. «Es ist auch ein Marketinginstrument. Manche freuen sich schon, wenn sie sehen, dass es so ein Angebot gibt.» Gleichzeitig hofft er, dass die Einheimischen dadurch häufiger ins Hotel Laudinella kommen: «Vielleicht kommt man dann nicht nur einmal im Jahr, sondern regelmässig.»
Blick in die Zukunft
Das Pilotprojekt läuft vorerst bis Ende September des kommenden Jahres. Sollte die Nachfrage deutlich ansteigen, müsste das Hotel prüfen, ob das Angebot finanziell weiterhin tragbar ist, da die Gewinnspannen in der Hotellerie begrenzt sind. Doch Schlatter zeigt sich offen: «Mit 50 oder 100 Nutzern können wir gut leben. Entscheidend ist, dass ein echter Mehrwert entsteht.»
Auch über das eigene Haus hinaus könnte die Idee Schule machen. In touristischen Kreisen werde bereits diskutiert, wie Einheimische künftig stärker eingebunden werden können. «Es sollte in Zukunft mehr solcher Angebote geben», sagt Schlatter. «Nicht nur, um Geld zu sparen, sondern um die Attraktivität für die lokale Bevölkerung zu erhöhen.»
Wie aus dem Gespräch hervorgeht, ist das Projekt im Hotel Laudinella damit mehr als ein Rabattprogramm – es ist ein Signal. Ein Zeichen dafür, dass Tourismus und lokale Bevölkerung nicht im Widerspruch stehen müssen, sondern gemeinsam profitieren können.
Autor und Foto: Anna Hartmann
Auch über das eigene Haus hinaus könnte die Idee Schule machen. In touristischen Kreisen werde bereits diskutiert, wie Einheimische künftig stärker eingebunden werden können. «Es sollte in Zukunft mehr solcher Angebote geben», sagt Schlatter. «Nicht nur, um Geld zu sparen, sondern um die Attraktivität für die lokale Bevölkerung zu erhöhen.»
Wie aus dem Gespräch hervorgeht, ist das Projekt im Hotel Laudinella damit mehr als ein Rabattprogramm – es ist ein Signal. Ein Zeichen dafür, dass Tourismus und lokale Bevölkerung nicht im Widerspruch stehen müssen, sondern gemeinsam profitieren können.
Autor und Foto: Anna Hartmann
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