Wenn heute Donnertag das Festival da Jazz eröffnet wird, verwandelt sich St. Moritz während fast eines Monats wieder in eine der wohl intimsten Konzertbühnen der Welt. Über 50 Konzerte an unterschiedlichsten Spielorten – vom legendären Dracula Club über den Embassy Ballroom im Badrutt’s Palace Hotel bis zu Gratiskonzerten auf der Hauser Terrasse oder am Lej da Staz – prägen auch die diesjährige Ausgabe.
Das Festival bleibt dabei seiner Philosophie treu: Statt auf Grösse setzt es auf Nähe. Im Dracula Club erleben lediglich rund 150 bis 200 Gäste internationale Stars aus nächster Nähe – ein Markenzeichen, das weltweit seinesgleichen sucht.
Bewährtes Konzept, neue Akzente
Zu den Höhepunkten gehören in diesem Sommer Auftritte von Tom Jones, Diana Krall, Dee Dee Bridgewater, Eliane Elias, Samara Joy, Candy Dulfer, Kinga Glyk und Till Brönner. Festivalleiter Christian Jott Jenny verspricht erneut einen bewusst vielseitigen Programm-Mix: Jazz, Soul, Funk und Singer-Songwriter treffen aufeinander – entscheidend sei nicht das Genre, sondern die Qualität.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch 2026 auf den Frauen im Jazz. Mit Künstlerinnen wie Diana Krall, Dee Dee Bridgewater, Samara Joy, Candy Dulfer oder Eliane Elias setzt das Festival seine seit Jahren verfolgte Initiative «Women in Jazz» konsequent fort.
Neu heisst das bisherige «New Generation JazzLab» «Defender Pioneers Jazzlab». Der internationale Nachwuchswettbewerb hat sich längst etabliert: In diesem Jahr bewarben sich 76 Bands aus 21 Ländern. Die beiden Siegerformationen erhalten nicht nur einen Auftritt im Dracula Club, sondern auch Masterclasses mit renommierten Jazzgrössen – ein Konzept, das den Blick bewusst in die Zukunft richtet.
Auch abseits der Hauptkonzerte lebt das Festival von seiner besonderen Atmosphäre. Kostenlose Brunch- und Apérokonzerte, Late-Night-Sessions sowie die beliebten Konzerte am Lej da Staz machen das Festival zu einem musikalischen Erlebnis für Einheimische und Gäste gleichermassen.
Mit seiner Mischung aus Weltstars, Nachwuchsförderung und aussergewöhnlichen Spielorten verspricht das Festival da Jazz auch 2026 vier Wochen musikalische Höhepunkte – und macht St. Moritz einmal mehr zur wohl intimsten Jazzbühne der Welt.
Informationen zum Programm und Tickets unter www.festivaldajazz.ch
Autorin: Sina Margadant
Foto: Daniel Zaugg
Autorin: Sina Margadant
Foto: Daniel Zaugg




Diskutieren Sie mit
Login, um Kommentar zu schreiben