Bei den Rettungsarbeiten im Einsatz standen das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG, die Feuerwehren Zernez und Scuol, die Strassenrettung Plaiv, das Careteam Grischun, Mitarbeitende der Rechtsmedizin sowie des Tiefbauamtes Graubünden, ein Bestattungsinstitut, ein Abschleppdienst, die Staatsanwaltschaft und mehrere Patrouillen und Spezialisten der Kantonspolizei Graubünden. Die Gemeinde Zernez organisierte eine Sammelstelle für Beteiligte und organisierte Verpflegung. Vor Ort waren auch Mitglieder des Samaritervereins.
Die Staatsanwaltschaft Graubünden klärt gemeinsam mit der Kantonspolizei die Umstände ab, die zum Unfall des Reisecars geführt haben.
Die Kantonspolizei Graubünden hat unter der Nummer 081 256 56 56 eine Hotline eingerichtet.
Die Bergungsarbeiten des Busses erfolgten laut Mediensprecher Roman Rüegg am frühen Freitagmorgen. Die Engadinerstrasse war über mehrere Stunden gesperrt. Inzwischen ist sie wieder geöffnet, wie das Tiefbauamt Graubünden auf www.strassen.gr.ch kommuniziert.
Bundespräsident Guy Parmelin schreibt auf der Plattform X: «Ich bin zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Unfall mit einem niederländischen Reisebus in Graubünden». Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Er spricht den Familien sein Beileid aus. Weiter dankt Parmelin den zahlreichen Rettungskräften für ihren Einsatz. Die zuständigen Schweizer Behörden würden dafür sorgen, dass eine umfassende Untersuchung durchgeführt werde.
Auch die betroffene niederländische Reiseorganisation Oad schreibt in einer Stellungnahme: «Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz. Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen». Die Behörden vor Ort seien derzeit voll und ganz mit der Erfassung der Lage und der Zahl der Opfer beschäftigt. Sobald mehr Klarheit herrsche, werden die Organisation die Angehörigen der betroffenen Reisenden so schnell wie möglich informieren und unterstützen. «
Die Bündner Regierung äussert ihre Bestürzung. Auf Instagram schreibt sie am Freitagmorgen: «Die Regierung ist tief betroffen vom tragischen Busunglück, das gestern Abend in Susch mehreren Menschen das Leben gekostet hat» . Ihre Gedanken seien bei den Opfern, den Angehörigen und allen Menschen, die von diesem schweren Unglück betroffen sind. Ihnen spricht die Regierung ihr tiefes Mitgefühl und ihre aufrichtige Anteilnahme aus. Den Verletzten wünscht sie eine rasche Genesung. Die Regierung dankt zudem den Einsatzkräften und Helfenden, die vor Ort im Einsatz stehen.
Die Gemeinde Zernez spricht den Betroffenen in ihrer Stellungnahme ihr tiefstes Mitgefühl aus und wünscht ihnen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit. «Die Gemeinde unterstützte die Einsatzkräfte, die unter schwierigen Bedingunegn schnell und professionell Hilfe geleistet haben» , schreibt sie weiter. Alle beteiligten Blaulichtorganisationen hätten Ausserordentliches geleistet. Die Ereignisse haben einmal mehr gezeigt, wie zuverlässig und professionell die Rettungsorganisationen auch in unserer Randregion zusammenarbeiten und wie wichtig der unermüdliche Einsatz für unsere Bevölkerung ist» .