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Symbolbild: www.swiss-image.ch/Andy Mettler

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HotellerieSuisse schlägt Alarm

Der Branchenverband HotellerieSuisse fordert wegen der Coronapandemie ein branchenspezifisches Hilfspaket für die Beherbergungsbranche. Der Zugang zur Härtefallhilfe soll verbessert- und die Benachteiligung gegenüber anderen Branchen korrigiert werden.

«Wenn die Hotellerie weiterhin ihre wichtige Funktionen in der Schaffung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen für ganze Regionen wahrnehmen soll, braucht es jetzt branchenspezifische Unterstützung», wird Andreas Züllig, Präsident von HotellerieSuisse in einer Medienmitteilung zitiert. Die Einschränkungen aufgrund der laufenden Verschärfungen verursachten eine schwere Beeinträchtigung der touristischen Wertschöpfungskette. Mitten in der Winter-Hochsaison der Berggebiete müsse der Beherbergungssektor massive Einbussen in Kauf nehmen.»

Härtefallregelung zugunsten der Hotellerie verbessern

HotellerieSuisse fordert, dass die Verlustgrenze für Härtefälle in der Hotellerie von 40 auf 30 Prozent gesenkt wird. Zudem sollen die Härtefallbeiträge für die Hotellerie von 20 auf 30 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018 und 2019 erhöht werden. Die aktuell vorgesehenen Beträge seien unzureichend und würden Betrieben nur für kurze Zeit helfen. Auch die Bundesmittel für Härtefälle sollen um 500 Millionen zugunsten der Hotellerie erhöht werden.

Unterstützung für Beherbergung ungenügend

HotellerieSuisse fordere seit Monaten, dass die Unterstützung endlich auch für die Hotellerie im Gleichschritt mit den Schutzmassnahmen ausgebaut werden muss. Im Vergleich zu anderen Branchen habe die Politik der Beherbergungswirtschaft nur unzureichend unter die Arme gegriffen. Dies obwohl die Hotellerie als systemrelevanter Pfeiler des Tourismusstandorts wichtige Funktionen übernehme, Arbeitgeberin für Tausende von Beschäftigten sei und wichtige Beiträge an die Landesversorgung leiste.

Keine zusätzliche Verschärfung der Reisebestimmungen

«Weitere Verschärfungen bei Einreisebestimmungen oder Quarantäneregelungen lehnt HotellerieSuisse dezidiert ab», sagt Züllig. Eine Zwangsquarantäne von fünf Tagen bei der Einreise würde zu einem Totaleinbruch von Buchungen ausländischer Gäste führen. Ein solcher würde möglicherweise bis weit in die Sommersaison nachwirken. Sollten dennoch solche Mittel ergriffen werden, müssen finanzielle Unterstützungsmassnahmen im Gleichschritt ausgebaut werden. Denn ein verschärftes Grenzregime, wie es die Parteipräsidentinnen und Parteipräsidenten vorschlagen, hätte – gemäss aktuellen Schätzungen von HotellerieSuisse – im ersten Quartal 2021 zusätzliche Verluste in der Höhe von 200 bis 370 Millionen Franken zur Folge. «Diese Verluste müssten Bund und Kantone kompensieren», sagt Züllig.

Strategiewechsel beim Testen

HotellerieSuisse fordert weiter einen massiven Ausbau der Testkapazitäten. Damit könnten kontrollierte Öffnungen ermöglicht werden, bis die Bevölkerung im In- und Ausland durchgeimpft sei. Jede Investition in Testen, Impfen und Contact-Tracing sei günstiger als Verlängerungen der massiven Einschränkungen oder Lockdowns, heisst es in der Medienmitteilung.

Autor: (pd/ep)

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