Welche Gesundheitsversorgung hat das Oberengadin ab dem 1. April? Diese Frage lockte rund 200 Interessierte ins Rondo. Das Fazit: Im dritten Anlauf könnte die Neuordnung gelingen.
24.01.2026Reto Stifel 8 min
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Unter der Leitung von Andri Franziscus diskutierten Jürg Girschweiler, Markus Furrer und Selina Nicolay (von links). Foto: Reto Stifel
Eigentlich waren sich alle – zumindest jene, die sich am Mittwochabend geäussert haben – einig: Es bleibt kein anderer Weg, als in den kommenden Abstimmungen Ja zu sagen zur neuen Trägerschaft Sanadura und zu den einzelnen ...
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Die Politik hat aufgegeben! Ich finde es schade, dass die Oberengadiner Gemeinden nicht wieder im Stande sind, eine eigene Führung des Spitals ins Leben zu rufen. Wenn die Führung aus der Hand gegeben wird, werden wir unser Spital verlieren! Und nicht nur das, wir werden viele Steuerzahler verlieren. Da der Stellenabbau weiter gehen wird. Deshalb den Appell an alle Gemeinden, verlasst endlich Eure Komfortzone und ergreift die Initiative!
24.01.2026Viktor N.
Marco G. wie sollen die Gemeinden die Initiative ergreifen wenn die Nachlassstundung läuft und der Sachwalter das Zepter übernommen hat? Wacht endlich auf und seht den Tatsachen in die Augen!
25.01.2026Alfons H.
Marco G. hat recht. Wir Oberengadiner müssen das Problem der Spital-Finanzen/ -Organisation selbst in die Hand nehmen, dürfen es nicht länger auswärtigen Hilfspersonen oder Karrieristen überlassen. Wie schon an anderer Stelle geschrieben: Das komplexe Dossier braucht mehr Zeit, darf man nicht übers Knie brechen. Dafür ist zuerst die Frist der Nachlassstundung sofort um 8 bis 12 Monate zu verlängern. (Beispiele längerer Verfahren sind etwa die Andrea Pitsch AG oder die Swissair-Group.) Zweitens ist der SGO-Gläubigersusschuss breiter aufzustellen, mit unabhängigen einheimischen Fachpersonen zu ergänzen. Weitere massgebliche Schritte, z. B. ein realistischer Status, haben ungesäumt zu folgen.
Alfons Heusser, La Punt Chamues-ch
25.01.2026Ursula N.
@Alfons Heusser: Wir Oberengadiner hatten das Heft selber in der Hand und haben es vermasselt! Wir hätten das Modell Albula gutheissen können. Aber das haben einige Politiker, einige Einwohner und ein Teil des Personals des Spitals zu verhindern gewusst. Jetzt geht es darum, das Modell Sanadura zu akzeptieren und in die Zukunft zu schauen. Und für das braucht es nicht mehr Zeit, die Sachlage ist klar. Auch wenn gewisse Gemeindevorstände es leider immer noch nicht begriffen haben. Filip N.
Die Politik hat aufgegeben! Ich finde es schade, dass die Oberengadiner Gemeinden nicht wieder im Stande sind, eine eigene Führung des Spitals ins Leben zu rufen. Wenn die Führung aus der Hand gegeben wird, werden wir unser Spital verlieren! Und nicht nur das, wir werden viele Steuerzahler verlieren. Da der Stellenabbau weiter gehen wird. Deshalb den Appell an alle Gemeinden, verlasst endlich Eure Komfortzone und ergreift die Initiative!
Marco G. wie sollen die Gemeinden die Initiative ergreifen wenn die Nachlassstundung läuft und der Sachwalter das Zepter übernommen hat? Wacht endlich auf und seht den Tatsachen in die Augen!
Marco G. hat recht. Wir Oberengadiner müssen das Problem der Spital-Finanzen/ -Organisation selbst in die Hand nehmen, dürfen es nicht länger auswärtigen Hilfspersonen oder Karrieristen überlassen.
Wie schon an anderer Stelle geschrieben: Das komplexe Dossier braucht mehr Zeit, darf man nicht übers Knie brechen. Dafür ist zuerst die Frist der Nachlassstundung sofort um 8 bis 12 Monate zu verlängern. (Beispiele längerer Verfahren sind etwa die Andrea Pitsch AG oder die Swissair-Group.)
Zweitens ist der SGO-Gläubigersusschuss breiter aufzustellen, mit unabhängigen einheimischen Fachpersonen zu ergänzen.
Weitere massgebliche Schritte, z. B. ein realistischer Status, haben ungesäumt zu folgen.
Alfons Heusser, La Punt Chamues-ch
@Alfons Heusser:
Wir Oberengadiner hatten das Heft selber in der Hand und haben es vermasselt! Wir hätten das Modell Albula gutheissen können. Aber das haben einige Politiker, einige Einwohner und ein Teil des Personals des Spitals zu verhindern gewusst.
Jetzt geht es darum, das Modell Sanadura zu akzeptieren und in die Zukunft zu schauen. Und für das braucht es nicht mehr Zeit, die Sachlage ist klar. Auch wenn gewisse Gemeindevorstände es leider immer noch nicht begriffen haben.
Filip N.