Die Celerinerin Vanessa Kasper ist gerade in Form. Letzten Dienstag hat sie mit dem 15. Rang im Riesenslalom von Kronplatz (ITA) ihr bestes Weltcup-Resultat herausgefahren und damit die halbe Olympia-Norm erreicht. Beim heutigen Riesenslalom von Spindlermühle konnte die 29-Jährige sogar noch eine Schippe drauflegen und fuhr auf Rang 11.

Bereits nach dem ersten Lauf lag Kasper auf Rang 11, diesen musste sie bis zum Schluss auch nicht mehr hergeben. Mit dem ersten Lauf war sie zufrieden, mit dem zweiten allerdings überhaupt nicht. Dieser Lauf sei von oben bis unten eine Katastrophe gewesen, sagte sie nach dem Rennen gegenüber SRF im Interview – auch wenn das das beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere ist.

Katastrophe hin oder her, mit dem 15. Rang vom Dienstag und dem heutigen 11. Rang hat sie die Olympia-Norm erreicht. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie auch tatsächlich an den Olympischen Spielen im Februar startberechtigt ist. Denn das Erreichen der Olympia-Norm ist nicht das einzige Kriterium, welches Swiss-Ski für die Nominierung seiner Athletinnen und Athleten berücksichtigt. Swiss-Ski und Swiss Olympic werden die definitiven Selektionen spätestens am Montag bekannt geben, dies dann in allen Disziplinen.

Den Sieg sicherte sich die Schwedin Sara Hector, zweite wurde die Amerikanerin Paula Moltzan vor ihrer Landsfrau Mikaela Shiffrin. Beste Schweizerin war Camille Rast auf Rang 4. Sue Piller fuhr auf Rang 6, Wendy Holdener auf Rang 20. (sm)

Foto: Swiss-Ski