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Neben Clubs und Diskotheken erfreuen sich im Engadin auch die Dorfbars grosser Beliebtheit. 		Foto: Shutterstock / View Apart

Neben Clubs und Diskotheken erfreuen sich im Engadin auch die Dorfbars grosser Beliebtheit. Foto: Shutterstock / View Apart

Hier wird im Oberengadin gefeiert

Die Engadiner Jugend scheint, was das Ausgangsangebot heutzutage angeht, eine begrenzte Auswahl zu haben. Wo trotzdem noch gute Feierstimmung herrscht, erklärt ein Einheimischer.

Der gebürtige Gian-Andri Giger hat seine Jugendzeit im Engadin verbracht. Heute lebt der 22-jährige Sport- und BWL-Student in Zürich und Bern. Die Wochenenden und Ferien verbringt er dennoch gern in seiner alten Heimat und mit seinen Freunden. Ab und an geht man dann auch gemeinsam in den Ausgang. Seiner Meinung nach ist St. Moritz die beste Adresse für einen lustigen Abend. «Im Stübli ist eigentlich immer gute Stimmung. Ich gehe dort manchmal auch alleine hin, dort trifft man immer jemanden, den man kennt.»

Auch Dorfbars sind beliebt
Diese Meinung scheinen viele zu teilen, denn vor dem Stübli-Eingang beim Hotel Schweizerhof reihen sich zu später Stunde regelmässig junge Feierwütige, die auf Einlass warten. Jetzt zu Corona-Zeiten ist der Einlass ins Stübli noch begehrter als ohnehin, denn die Personenanzahl ist beschränkt.
Wer also in der Bar zu Live Musik tanzen und mit Freunden anstossen will, sollte zeitig aufschlagen und seine Identitätskarte nicht vergessen, denn die Einlasskontrollen sind streng, wovon Giger zu berichten weiss, aber zugleich einen Tipp parat hat: «Während das Stübli streng kontrolliert und erst ab 18 zugänglich ist, ist Bobby’s Pub eine gute Alternative für Jüngere. Dort kommt man auch schon mit 16 Jahren rein.» Aber es muss nicht immer St. Moritz sein: «Fast jedes Dorf im Engadin hat eine Bar. Wir sind zum Beispiel oft in der Fuschina Bar in Bever oder in der Bar Cetto in Sils.» Karin Pünchera ist Barmaid in der Bar Cetto in Sils. Sie kam mit 19 Jahren ins Oberengadin und war oft Gast in der Bar.

«Kein Vergleich mehr zu früher»
Sie bestätigt zwar, dass neben den Stammgästen auch Jüngere die Bar besuchen, jedoch sei das Gästeaufkommen kein Vergleich mehr zu früher. «Früher war es so, dass man sich wie selbstverständlich abends in der Dorfbar getroffen hat. Heute kommuniziert man über Whatsapp und Social Media – ich denke, das ist auch ein Grund, weshalb die Jungen weniger in den Ausgang gehen. Ausserdem ziehen viele Junge früh vom Engadin weg, gehen studieren oder reisen. Das war meiner Meinung nach früher anders.» Aber laut Giger hängt es auch von den Jahreszeiten ab, wo und wie man sich trifft – im Sommer sei man abends oft auch zum Grillieren am See.
Giger unterstreicht, dass das Party-Angebot im Engadin beschränkt sei. «Zürich hat da natürlich viel mehr Auswahl, da ist für alle was dabei. Aber auch im Engadin lässt sich gut feiern.»

Autor: Denise Kley

Foto: Shutterstock / View Apart


5 Kommentare

1000/1000
Ursula Zischg am 15.10.2020, 15:51
Mich dünkt der Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags falsch gewählt.
Jetzt wo wir alle aufgefordert sind uns an die Hygieneregeln, den Sicherheitsabstand usw. zu halten und Menschenansammlungen meiden sollen wirkt dieser Text wie ein Hohn.
Paul Thalmann am 17.10.2020, 09:58
Dieser Kommentar trifft den Nagel präzise am Kopf!
Tiziano Allevi am 21.10.2020, 20:38
Völlig einverstanden, dieses Beitrag basiert sich (ich hoffe) auf Sommerdaten.
Derzeit gibt es kein Grund für Clubs, feiern oder tanzen. Meine Junge, bitte bleiben sie zu Hause, TV-Programme, Social Friends und Cocktails dürfen sie selbst auswählen.
Fortunat am 15.10.2020, 19:12
Auch junge Menschen haben ein Recht auf ihr Leben! Die Gesundheit (der Senioren) ist nicht das einzige Gut, was der Staat schützen muss.
Fortunat am 16.10.2020, 00:19
Junge Leute haben auch ein Recht auf ihr Leben. Was stellen wir bloss mit unserer Jugend und unseren Kinder an? Wir züchten da eine ganze Generation psycho geschädigter Jugendliche heran, die Angst haben sich zu begegnen, sich zu küssen und zu umarmen. Wie viele sind heute an dieser furchtbaren "Pandemie" gestorben? Ganze 2 Personen! Und die waren wahrscheinlich auf der Paliativstation. Corona Positiv - also Coronatoter, auch wenn er mit dem Ferrari in die Betonwand fuhr, weil sein Leben zerstört wurde. Es stirbt niemand ausschliesslich daran aber wir zerstören die Jugend und traumatisieren unsere Kinder und hinterlassen einen riesen Berg an Schulden und treiben Millionen in den Hungertod. Noch vor einem Jahr war es die Klimakatastrophe, jetzt die Corona Apokalypse - was kommt als nächstes? Die AHV Katastrophe. Ist euch Baby Boomer langweilig geworden?
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